Wirkung von Iloprost nach Lebertransplantation zur Prophylaxe von septischen Komplikationen - eine prospektive, multizentrische, randomisierte, doppelt verblindete, placebo-kontrollierte Studie
Allgemeines
Akronym: PRAISE
Projektleiter: Dr. Falk Rauchfuss
Dr. Erik Bärthel
Prof. Dr. Utz Settmacher
Team: Matthias Graul, Jana Ziegler
Forschungsfeld: D Sepsisbedingtes Organversagen
Projektnummer: D1.1
Projektlaufzeit: 01.08.2010 bis 31.07.2015
Projektbeschreibung
Infektiöse Komplikationen sind ein ernstes und zunehmendes Problem nach Lebertransplantation. Circa 50 % aller lebertransplantierten Patienten erleiden im ersten Jahr nach der Transplantation eine bakterielle Infektion, die Mehrheit davon in den ersten zwei Monaten in denen die Immunsuppression noch am intensivsten ist. Insbesondere Empfänger schlecht oder verzögert funktionierender Organe haben ein erhöhtes Risiko eine Infektion zu erleiden. Somit ist ein Ansatz, über die Verbesserung der Transplantatfunktion in der frühen postoperativen Phase die Inzidenz bakterieller Infektionen (sekundär) zu senken.
Wir stellen die folgenden Hypothesen auf:
- durch die systemische Applikation von Ilomedin (einem Prostaglandinderivat) kann die Transplantatfunktion verbessert werden.
- sekundär kommt es zu einer verringerten Häufigkeit bakterieller Infektionen
- zudem soll durch die Probenasservierung die Etablierung eines multiplex qPCR-Assays analog dem etablierten SIQnature-Test an einer Kohorte immunsupprimierter Patienten möglich werden.
Kontakt
Dr. Falk Rauchfuss
Dr. Erik Bärthel
Prof. Dr. Utz Settmacher
Universitätsklinikum Jena
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Erlanger Allee 101
07747 Jena