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Klinik für Geburtsmedizin / Forschung & Klinische Studien
Forschung
Klinische Studien
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Liebe Patientinnen, liebe ärztliche Kollegen, liebe interessierte Wissenschaftler!

Der berühmte Geburtshelfer Willibald Pschyrembel prägte Anfang des letzten Jahrhunderts den wohl zeitlos gültigen Satz, der für uns Geburtshelfer an der Universitätsklinik in Jena eine besondere Verpflichtung enthält:

„Man muss viel wissen, um wenig zu tun.“

Auch in der Geburtshilfe, wie in jeder anderen klinischen Disziplin, ist die Verbesserung der Versorgung von Schwangeren und ihren heranreifenden Kindern von den Fortschritten und neuen Erkenntnissen in der Forschung abhängig. Deshalb gehört das wissenschaftliche Arbeiten an geburtshilflichen Fragestellungen auch in der Geburtshilfe an einer Universitätsklinik selbstverständlich zu unserem Alltag. Dabei sind klinische Fragestellungen zur Verbesserung der Versorgung von Schwangeren mit besonderen Problemen genauso bedeutsam, wie die Erforschung der grundlagenwissenschaftlichen Prozesse während der Entstehung der Schwangerschaft und des Mutterkuchens, der Plazenta. Insbesondere von der Funktion der Plazenta hängt der Verlauf der Schwangerschaft in besonderer Weise ab.

Um unsere Forschung durchführen zu können sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen!

Bei der Aufnahme in die Klinik werden Sie gefragt, ob Sie Ihre Plazenta, Ihre Nabelschnur und auch Reste von Blutproben, die vielleicht während des stationären Aufenthaltes entnommen werden, für die Wissenschaft zur Verfügung stellen. Selbstverständlich erfolgt diese Restprobenspende freiwillig und Ihre Daten bleiben anonym. Das von Ihnen gespendete Material ist notwendig für die wissenschaftliche Arbeit im Placentalabor.

Unabhängig davon kann es vorkommen, dass Sie gefragt werden, ob Sie an bestimmten klinischen Studien teilnehmen möchten. Dies kann sein, weil bei Ihnen eine bestimmte Schwangerschaftskomplikation aufgetreten ist, oder auch weil Ihre Daten als Kontrollpatientin wichtig sind. Bitte lassen Sie sich in Ruhe aufklären und entscheiden Sie dann über die Teilnahme, die selbstverständlich immer freiwillig ist.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

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