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Herzchirurgie und Thoraxchirurgie / Klinik / Nachrichten / 10.01.2013

10.01.2013

Herzwoche 2012 informierte über Koronare Herzkrankheit

Kliniksmagazin - Ausgabe 6/2012|Seite 12 - Presselink

Herzkreislauf-Erkrankungen stehen in der deutschen Todesursachenstatistik schon seit Jahren auf Platz Eins. Doch Herzen sind überall auf der Welt in Gefahr. Auch dort, wo Herzkreislauf-Erkrankungen bis vor wenigen Jahrzehnten eine eher untergeordnete Rolle spielten, in China, Indien und anderen Schwellenländern. „Fortschrittsfalle“ nennt das Prof. Dr. Hans-Reiner Figulla und verweist auf die Erfolge der Kardiologie in den letzten Jahrzehnten. „Die Menschen erkranken etwa zehn Jahre später als noch vor 30 oder 40 Jahren“, betont der Direktor der Klinik für Innere Medizin I. „Viele sind heute bereits in den Siebzigern, wenn sie erstmals Probleme mit dem Herzen haben.“

Wie einer der Patienten, die der Kardiologe Dr. Achim Klumbies während des Herzseminars der Herzwoche 2012 vorstellte. Der 74-Jährige, Nichtraucher und sportlich aktiv, bemerkte vor etwa einem Jahr beim Fahrradfahren, dass mit seinem Herzen etwas nicht stimmt. Das bestätigten die kardiologischen Untersuchungen. Drei Herzkranzgefäße wurden am Universitäts-Herzzentrum Jena mittels Katheter aufgeweitet und mit Stents stabilisiert.

Allerdings kann es nach wie vor auch Jüngere treffen, wie der Fall eines 57-jährigen Patienten zeigte, der die zahlreichen Besucher über seine Krankengeschichte informierte. Obwohl sportlich aktiv, wurden nach einem Herzinfarkt hochgradige Einengungen an den Herzkranzgefäßen festgestellt, die mit Stents versorgt wurden. Nach einem lebensgefährlichen Kammerflimmern wurde ein Defibrillator implantiert, und nach erneuten Stenosen der Herzkranzgefäße mussten zusätzlich zwei Bypässe gelegt werden.

Sofort den Notarzt rufen
„Die Arteriosklerose manifestiert sich nicht nur am Herzen, sie betrifft zahlreiche weitere Organe wie das Hirn, die Nieren, die Leber und die großen Gefäße“, sagte der Leitende Oberarzt der Jenaer Kardiologie, Prof. Dr. Dr. Markus Ferrari, und verwies auf deren wichtigste Risikofaktoren: Diabetes, Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie Stress und Rauchen. 
Etwa 60.000 Herzinfarkttote gibt es in jedem Jahr in Deutschland. „Die meisten versterben, bevor sie die Klinik erreichen. In der Klinik liegt die Sterblichkeit bei nur etwa vier bis sechs Prozent, denn hier kann den Patienten effektiv geholfen werden. Deshalb ist es wichtig, sofort den Notarzt zu rufen. Vor allem ältere Menschen sollten zudem stets eine Medikamentenliste bei sich tragen“, betonte Prof. Ferrari. Häufig ist es möglich, die Herzkranzgefäße mittels Ballondilatation aufzudehnen und mit Stents mechanisch zu stabilisieren. Dabei werden jedoch nur die erkrankten Segmente über eine Länge von wenigen Zentimetern behandelt. „Da es unmöglich ist, die Herzkranzgefäße vollständig mit Stents ‚auszukleiden‘, ist nach dem Eingriff eine effiziente Sekundärprophylaxe erforderlich. Das betrifft sowohl die Therapie mit Blut verdünnenden Medikamenten als auch die Reduzierung der Risikofaktoren“, sagt Prof. Ferrari. Die erste Aufdehnung eines verengten Herzkranzgefäßes erfolgte 1977, nachdem zuvor über siebzehn Jahre die koronare Bypassoperation als einzige Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung stand.

Arterielle Bypässe besonders geeignet
„Bei der Bypassoperation umgehen wir die durch Plaques oder Blutgerinnsel verengten Herzkranzgefäße mit Hilfe von ‚Umleitungen‘ oder ‚Brücken‘. Auf diese Weise senken wir das Risiko eines ersten oder erneuten Herzinfarkts und tragen ganz erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Lebensverlängerung bei“, erläuterte UKJ-Herzchirurg Dr. Tim Sandhaus. Als Bypassmaterial eignen sich besonders die linke und die rechte Brustwandarterie (A. Mammariae), die Armschlagader (A. radilis) sowie Venen aus dem Bein. Da die Bypässe, die aus einer Schlagader gemacht werden, länger offen bleiben als venöse Bypässe, finden diese zunehmend Verwendung. Bypassoperationen werden heute in Jena routinemäßig ohne Herz-Lungen-Maschine und wenn möglich sogar minimal-invasiv durchgeführt. Ist eine Durchtrennung des Brustbeins erforderlich, tragen die Jenaer Patienten seit einiger Zeit postoperativ etwa sechs Wochen lang eine Thoraxweste. „Das unterstützt die Heilung des Brustbeins und verringert das Risiko von Wundinfektionen und Wundheilungsstörungen“, betonte Dr. Sandhaus.

Ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung sind das A und O
„Man ist so jung wie seine Gefäße!“ Dr. Sigrid Geßner verwies auf zahlreiche Risikofaktoren, die unser Gefäßsystem vom Hirn bis zum Zeh nachhaltig schädigen. Ein großes Problem ist der zunehmende Bewegungsmangel. „Unsere Vorfahren benötigten täglich zehn bis zwölf Stunden für die Nahrungssuche. Heute fahren wir in den Supermarkt, und wir bewegen uns immer weniger“, betonte die Kardiologin und empfahl ein gezieltes Herzkreislauf-Training. Das beugt der Gefäßverkalkung vor, es verbessert die Herzleistung, normalisiert den Blutdruck und reduziert das Übergewicht. Auf diese Weise, so Sigrid Geßner, lässt sich die Sterblichkeit an Herzkreislauf-Erkrankungen um etwa ein Drittel reduzieren.
Allerdings sollte man auch hier nicht übertreiben, denn exzessiv durchgeführt, kann Sport der Gesundheit schaden. Außerdem sollten Bewegung und Ernährung im Einklang stehen. Um eine Portion Rucola-Salat „abzuarbeiten“, muss man sich eine halbe Stunde bewegen, für ein Stück Nusstorte benötigt man fast vier Stunden!
Ausreichend Bewegung sowie eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie wenig Fleisch sind das A und O einer Gefäß schonenden Lebensweise, betonte auch der Kardiologe Dr. Wolfgang Türk. Das gilt ganz besonders für Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen. Sehr wichtig ist zudem die korrekte Einnahme der ärztlich verordneten Medikamente. „Es kommt leider immer wieder vor, dass Patienten ihre Medikamente reduzieren oder ganz absetzen, wenn es ihnen gut geht. Sie vergessen dabei, dass es ihnen nur deshalb gut geht, weil sie die Medikamente einnehmen und riskieren mit diesem eigenmächtigen Handeln ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben“, warnte Dr. Türk. Unbedingt wahrnehmen sollten Menschen mit einer Koronaren Herzkrankheit die jährliche Grippeschutzimpfung, die vor möglichen ernsthaften Komplikationen schützt. mv

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