Empfangen wurden wir erneut sehr herzlich von Prof. Dr. med. Tsvetomir Loukanov, Direktor der Klinik für Kinderherzchirurgie, und Oberarzt PD Dr. Mina Farag. Beide nahmen sich viel Zeit für die Studierenden und gestalteten den Tag mit großer Offenheit und didaktischem Engagement.
Der Besuch begann mit einer ausführlichen Visite auf der Kinderintensivstation. Dort konnten wir verschiedene postoperative Verläufe nach herzchirurgischen Eingriffen miterleben. Prof. Loukanov erläuterte die Besonderheiten der Intensivbehandlung kindlicher Patienten mit angeborenen Herzfehlern und stellte konkrete Entscheidungswege dar.
Ein besonderer Programmpunkt war die Möglichkeit, eine Operation live im OP-Saal mitzuverfolgen. Oberarzt PD Dr. Mina Farag begleitete die Studierenden durch den Eingriff, erklärte die einzelnen Schritte in Echtzeit und beantwortete Fragen zur Technik, Planung und intraoperativen Strategie. Diese unmittelbare Nähe zum Operationsgeschehen war ein prägendes Erlebnis für alle Beteiligten.
Im Anschluss daran hielt Prof. Loukanov eine eindrucksvolle Vorlesung über die Geschichte der Herzchirurgie mit besonderem Fokus auf die Entwicklung der Therapie angeborener Herzfehler. Er schilderte zentrale historische Meilensteine, technische Durchbrüche sowie die ethischen Herausforderungen, die das Fach bis heute begleiten.
Der zweite Besuch in Heidelberg war eine ebenso lehrreiche wie inspirierende Erfahrung. Die Kombination aus klinischer Tiefe, chirurgischer Präzision und geschichtlichem Kontext ermöglichte den Studierenden eine ganzheitliche Perspektive auf die Kinderherzchirurgie.
Unser herzlicher Dank gilt Prof. Dr. med. Loukanov und Oberarzt PD Dr. Farag sowie dem gesamten Team der Kinderherzchirurgie für ihr Engagement, ihre Zeit und ihre Offenheit. Ein besonderer Dank geht an Dr. Kyashif für die Organisation und Betreuung vor Ort.
Die Studierenden des Herzchirurgie-Enthusiasten Clubs Jena
