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Homepage / Pain Therapy

Pain Therapy Section

apl. Prof. Dr. med. Winfried Meißner
Leiter Sektion Schmerztherapie

Dr. med. Annette Zimmer                                                                                                      stellv. Leiterin Sektion Schmerztherapie 

Sekretariat                                                                                                                              Telefon: 03641 9-323153                                                                                                        E-Mail:

 

Whether in the case of pain after surgery or in the case of chronic pain, optimal pain therapy is not only sensible and necessary from a medical point of view, but also an ethical obligation towards every patient.

Outpatient consultation

Outpatients with chronic pain can present themselves at the consultation hours of the pain outpatient clinic. For this purpose, patients need a referral from their family doctor or from a licensed specialist.

Before the initial consultation, we require documents on the previous course of treatment and the fully completed pain questionnaire of the German Pain Society.

Further information on our outpatient consultation and the possibility of contacting us can be found under the following Link.

Acute Pain Service

Around 25,000 surgical procedures are performed annually at Jena University Hospital.

The organization and optimization of postoperative pain therapy is therefore a major concern of the Acute Pain Service. In addition to a physician, nurses with special pain training take care of the issues of postoperative pain therapy (catheter procedures, transcutaneous electrical nerve stimulation (TENS), patient-controlled analgesia (PCA pumps) and perform continuous quality control. The QUIPS project was established years ago as an instrument for continuous quality improvement in postoperative pain therapy www.quips-projekt.de

Inpatients are given a patient information form prior to surgery. Die Behandlung von Schmerzen nach einer Operation 

Schmerzkonferenzen

Gemeinsam mit Dr. med. Frank Burkhardt (Jemedo Praxis für Schmerzmedizin, Schenkstraße 22, 07749 Jena) und Dr. med. Ingo Palutke (Schmerzzentrum, Bahnhofstraße 1 A, 07646 Stadtroda), veranstaltet Frau Dr. med. Annette Zimmer (stellv. Leiterin der Sektion Schmerztherapie, Universitätsklinikum Jena) offene und regelmäßige interdisziplinäre Schmerzkonferenzen, bei denen sich Ärzte und Psychologen anhand konkreter Fälle über schmerztherapeutische Herausforderungen austauschen. Informationen hierzu erhalten Sie unter 03641 9-323153.

Consultation service

One of the daily tasks of the team of the pain therapy section is the pain therapy on demand following requests for consultation from all departments of the hospital.

The focus here is on patients with pain that is difficult to control or problems related to pain. Both inpatients and patients treated in day hospitals as well as patients who present to other clinics as outpatients and have a more complex pain problem can be cared for within the framework of the consultation service. Together with the primary treating physicians we do everything possible to reduce the pain to an acceptable level.

Interdisziplinäre Multimodale Schmerztagesklinik (IMST)

Seit Juni 2013 behandeln Schmerztherapeuten, spezialisierte Pflegekräfte und Schmerzpsychologen der Sektion Schmerztherapie zusammen mit Experten aus dem Institut für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Patienten mit chronischen Schmerzen im Rahmen einer 22-tägigen interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST). Diese Tagesklinik ist die erste ihrer Art in Thüringen und betreut Patienten, deren Schmerzen zu chronifizierten drohen oder bei denen unter der bisherigen monodisziplinären Therapie keine Verbesserung eingetreten ist. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier .

Palliativmedizin

Die Schmerztherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Palliativmedizin. So gehörte auch in Jena die Schmerzambulanz der KAI zuammen mit anderen Enthusiasten aus Onkologie, Strahlentherapie und Chirurgie zu den Pionieren der Palliativmedizin. Bereits im Sommersemester 1999 wurde eine erste interdisziplinäre Vorlesung "Palliativmedizin" angeboten. Im März 2007 - noch vor Einführung der gesetzlchen SAPV-Regelung - ist auf Initiative der Schmerzambulanz das erste Ambulante Palliativteam im Rahmen eines §140-Vertrages gegründet worden, dass Patienten mit unheilbaren Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung eine Betreuung im häuslichen Umfeld ermöglichen soll. Mit der Gründung der Abteilung für Palliativmedizin im Jahr 2009 sind dann alle palliativmedizinischen Aktivitäten unter diesem Dach gebündelt worde. Die außerordentlich enge Kooperation zwischen der KAI/Schmerztherapie und der Palliativmedizin spiegelt sich in der kollegialen Leitung der Abteilung Palliativmedizin durch die beiden Chefärzte Winfried Meißner (Anästhesist, Schmerzmediziner) und Ulrich Wedding (Onkologe, Geriater) wider. Daneben besteht ein enger Austausch zwischen den Einrichtungen durch ein Rotationsprogramm und die enge räumliche Nachbarschaft der Schmerzambulanz und der Palliativmedizin.

Weitere Information: Abteilung für Palliativmedizin

Research

Die Arbeitsgruppe um apl. Prof. Winfried Meißner widmet sich insbesondere Fragestellungen im Bereich Akutschmerz. Mit den beiden multizentrischen, interdisziplinären Forschungs- und Benchmark-Projekten QUIPS (Deutschland) und PAIN OUT (weltweit) wird die postoperative Schmerztherapie in mehr als 200 Kliniken verbessert. Das PAMELA-Projekt soll einen Beitrag zur Prävention und Behandlung von Phantomschmerz bei Amputierten in der Ukraine leisten. Weitere Projekte waren das IMI-PainCare Teilprojekt PROMPT – Providing Standardized Consented PROMs for Improving Pain Treatment – sowie Pain2020, ein Projekt in der Tagesklinik für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie bei chronischem Schmerz.

 

Projekte

UFO

UFO - Erfassung unerwünschter Behandlungsfolgen nach Operationen aus Patientenperspektive - ist ein Versorgungsforschungsprojekt und wird vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert (Förderkennzeichen 01VSF24018). Das Projekt wird unter Leitung des Universitätsklinikums Jena zusammen mit der BARMER Krankenkasse, dem Bundesverband für Ambulantes Operieren, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie realisiert. Zudem kooperieren wir mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit. Außerdem begleitet ein Patientenbeirat das Projekt kontinuierlich. Gemeinsam wollen wir anhand von Patientenbefragungen die häufigsten unerwünschten Behandlungsfolgen ermitteln und mögliche Begleitumstände festhalten, denn Betroffene bemerken unerwünschte Behandlungsfolgen meist frühzeitig an subjektiven Symptomen.

https://www.uniklinikum-jena.de/ufoprojekt

QUIPS

Das Forschungs- und Registerprojekt QUIPS - Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie - ist ein multizentrisches, interdisziplinäres Benchmark-Projekt zur Verbesserung der Akutschmerztherapie in operativen Zentren/Krankenhäusern. Ziel ist die Verbesserung der Ergebnisqualität in der postoperativen Schmerztherapie durch eine standardisierte Erhebung weniger Qualitätsindikatoren, ihre Analyse und Rückmeldung an die beteiligten Kliniken. Ein webbasiertes automatisiertes Feedback ermöglicht internes und externes Benchmarking sowie eine kontinuierliche Verlaufsbeobachtung. Mehr als 150 Kliniken nehmen deutschlandweit an QUIPS teil.

http://www.quips-projekt.de/

PAIN OUT

PAIN OUT – Improvement in postoperative pain outcome – ist das internationale Pendant zum deutschen QUIPS-Projekt. In mehr als 50 Kliniken weltweit werden Daten gesammelt, um die postoperative Schmerztherapie zu verbessern und verschiedenste Forschungsfragestellungen zu bearbeiten. Der validierte PAIN OUT Patientenfragebogen steht in über 20 Sprachen zur Verfügung; in zahlreichen Ländern sind während der letzten Jahre nationale PAIN OUT Netzwerke entstanden.

http://www.pain-out.eu/

 

PAMELA

Das PAMELA Projekt ist eine Initiative, die zur Prävention und Behandlung von Phantomschmerzen beitragen soll. Amputierte in der Ukraine sollen in die Lage versetzt werden, besser mit ihren Schmerzen umzugehen und ihr Selbstmanagement mit Hilfe einer Rehabilitations-App zu fördern. Gleichzeitig sollen Wissen und Fähigkeiten von medizinischem Personal auf diesem Gebiet gestärkt werden. Dies geschieht durch evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen sowie durch die Bereitstellung umfassenden Trainingsmaterials.

PAMELA project

PROMPT (abgeschlossen)

Das ehrgeizige Ziel des IMI-PAINCARE-Konsortiums war die Verbesserung der Versorgung von Patienten, die unter akuten oder chronischen Schmerzen leiden. Das Forschungskonsortium setzte sich aus 40 Teilnehmern aus 14 Ländern zusammen. Eines der 3 Teilprojekte war PROMPT, das von Prof. Meißner koordiniert wurde. PROMPT zielte darauf ab, das Management von akuten und chronischen Schmerzen zu verbessern, indem PROMs (patient reported outcome measures) identifiziert wurden, die in der klinischen Praxis und in kontrollierten Studien prädiktive Indikatoren für den Behandlungserfolg sind. Dabei ging es nicht nur um die Schmerzintensität und die funktionellen Folgen von Schmerzen für den Einzelnen, sondern auch um die Identifizierung von Patienten, bei denen das Risiko einer Chronifizierung akuter postoperativer Schmerzen bestand. Die Ergebnisse sollen den Angehörigen der Gesundheitsberufe helfen, die Schmerzbehandlung zu individualisieren und so die Lebensqualität von Schmerzpatienten zu verbessern.

www.imi-paincare.eu

Klinische Studien

Publikationen

Unter folgendem Link finden Sie eine Auflistung aller Publikationen, die aus unseren Projekten und Kooperationen hervorgehen:

https://www.pain-out.eu/drupal/painout/publications

Team:

apl. Prof. Dr. Winfried Meißner (Leitung)

Winfried.Meiß
Tel.: 03641 9 32 33 53

Dr. Christin Arnold


Tel.: 03641 9 32 33 39

Dr. Philipp Baumbach


Tel.: 03641 9 32 57 98

Dr. Johannes Dreiling


Tel.: 03641 9 32 33 40

Antje Göttermann


Tel.: 03641 9 32 33 54

Dr. Marcus Komann


Tel.: 03641 9 32 32 98

Claudia Weinmann


Tel.: 03641 9 32 33 98

Research Public Health
Translational Septomics NanoInfect
Biochemistry of Sepsis Pain Medicine
Host Response to Sepsis