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Klinik für Neuropädiatrie - Startseite / Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) / Schreiambulanz

Schreiambulanz

Liebe Mütter, liebe Väter,

herzlich willkommen auf der Homepage unserer Schreiambulanz!

Hier haben wir für Sie Folgendes zusammengestellt:

    • Informationen über unser Beratungs- und Behandlungsangebot
    • Was Sie versuchen können, wenn Ihr Kind unaufhörlich schreit
    • Wenn gar nichts mehr geht
    • Informative Internetseiten für Eltern
    • Ansprechpartnerin Schreiambulanz

 

  • Informationen über unser Beratungs- und Behandlungsangebot

In unserem  Flyer erfahren Sie, mit welchen Anliegen Sie sich an uns wenden können, welche Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten wir anbieten und wie Sie einen Termin vereinbaren können.

Hier finden Sie unser Schrei-, Schlaf- und Füttertagebuch, das Sie bitte ausgefüllt zu Ihrem ersten Termin mitbringen:  Schrei-/Schlaf-/Füttertagebuch (pdf)

Haben Sie den Eindruck, dass die Probleme tagsüber im Zusammenhang mit dem Nachtschlaf stehen, stehen Ihnen auch spezialisierte Angebote in unserer Kinder-Schlafambulanz des zertifizierten Kinder-Schlaflabors zur Verfügung. Darunter zählen vor allem nächtliche Atempausen, geräuschvolle Atmung im Schlaf, starkes Schwitzen im Schlaf, außergewöhnliche Schlafpositionen, schlafbezogene Bewegungsstörungen und stereotype Verhaltensmuster beim Schlafen.

  • Link Kinder-Schlaflabor
  • Kontakt: kinderschlaflabor@med.uni-jena.de

 

Ergeben sich keine Hinweise auf eine körperliche Erkrankung oder kann diese die Beschwerden Ihres Kindes nicht ausreichend erklären, bespricht unsere Psychotherapeutin mit Ihnen, welche sozialemotionalen und/oder entwicklungspsychologischen Gegebenheiten die Beschwerden Ihres Kindes mit beeinflussen könnten. Auch bei somatisch bedingtem übermäßigem Schreien bieten wir eine psychologische Begleitung und Beratung an.

 

  • Was Sie versuchen können, wenn Ihr Kind unaufhörlich schreit

Was Sie selbst versuchen können:

    • Atmen Sie langsam tief ein und aus und versuchen Sie, sich zu entspannen.
    • Bewahren Sie Geduld und Gelassenheit, damit Sie Ihr Baby trösten können.
    • Nehmen Sie das Baby auf und halten oder schaukeln Sie es sanft auf den Armen oder gehen Sie langsam mit ihm herum.
    • Verändern Sie die Perspektive und setzen Sie sich mit dem Kind auf den Boden.
    • Sprechen Sie mit dem Baby oder singen Sie ihm etwas vor.
    • Versuchen Sie es mit einem Schnuller.
    • Massieren Sie sanft seinen Bauch oder Rücken.
    • Bieten Sie ihm zu trinken an.
    • Gehen Sie mit ihrem Kind spazieren
  • Was Sie tun können, wenn ihr Kind nach diesen Versuchen immer noch schreit und Sie befürchten, die Kontrolle verlieren zu können
    1. Legen Sie ihr Kind an einen sicheren Ort, z. B. Ins Gitterbett oder auf den Boden.
    2. Verlassen Sie kurz den Raum.
    3. Atmen Sie durch.
    4. Schauen Sie alle paar Minuten nach ihrem Kind.
    5. Holen Sie sich, wenn nötig, Unterstützung.
  • Wenn gar nichts mehr geht

Sie haben alles versucht, aber Ihr Kind schreit einfach weiter, Sie sind am Ende Ihrer Kräfte, ihre Nerven liegen blank und Sie möchten nur noch, dass ihr Kind endlich aufhört zu schreien:

Dann kommen Sie mit Ihrem Kind in die nächstgelegene Kindernotaufnahme! In einer akuten Krisensituation sind hier rund um die Uhr erfahrene Kinderärzte/-ärztinnen und Kinderkrankenschwestern/-pfleger für Sie und Ihr Kind da. Hier finden Sie Hilfe!

Bitte schütteln Sie Ihr Kind nicht – Sie bringen es in Lebensgefahr!

 

Film-Tipps

Die beiden je vierminütige Film „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“ und „Niemals schütteln – wenn Babys nicht aufhören zu schreien“ beschreiben, warum Babys schreien und wie sie versuchen können, ihr Kind zu trösten.

Die Filme sind veröffentlicht unter: www.elternsein.info.

Kurze Filme über die psychsiche Entwicklung von Kindern (U1-U9) finden Sie unter www.seelisch-gesund-aufwachsen.de

Wo Sie sich telefonisch Unterstützung holen können

- bei Ihrem Kinderarzt

- beim Elterntelefon (0800 111 0 550; Mo-Fr 9 - 11 Uhr, Di+Do 17 - 19 Uhr)

- bei der ärztlichen Beratungs-Hotline Ihrer Krankenkasse:

  • AOK PLUS                              AOK Baby-Telefon                                 0800 22 66 55 0
  • AOK Sachsen-Anhalt            AOK-Babytelefon                                   0800 126 52 65
  • Bahn BKK                               Elterntelefon                                         Die kostenfreie Telefonnummer von InfoMedicus finden Sie auf der Rückseite Ihrer elektronischen Gesundheitskarte.  
  • Barmer                                   Medizinische Hotline                            0800 333 35 00
  • DAK                                         Kindermedizin-Hotline                         040 325 32 58 43
  • IKK classic                              medizinische Hotline IKK Med             0800 455 10 00
                                                    täglich von 06:00 - 22:00                                      
  • KKH                                         KKH Gesundheitshotline                      089 950 08 41 88
  • Knappschaft                           Gesundheitstelefon:                             0800 14 05 54 10 00 90
                                                    Mo-Fr. von 08:00 - 20:00
  • Techniker Krankenkasse       TK-FamilienTelefon                              040 46 06 61 91 10

 

Wir haben Ihre Krankenkasse nicht aufgelistet? Bitte informieren Sie sich auf der Homepage Ihrer Kasse nach der Telefonnummer einer Hotline.

Informative Internetseiten für Eltern

www.elternsein.info

www.familienprofis-thueringen.de

www.kindergesundheit-info.de/schreien

www.schuetteln-ist-lebensgefaehrlich.de

www.trostreich.de (Interaktives Netzwerk Schreibabys)

www.bke-elternberatung.de (mit Onlineberatung)

www.elternleben.de (mit Onlineberatung)

www.seelisch-gesund-aufwachsen.de

www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-schreibaby

Sprechzeiten und Kontakt

Wochentag

Uhrzeit

Mitarbeiterinnen

Telefonnummer

Montag - Freitag

08:00 - 16:00

Susanne Hempel
Diplom-Psychologin

Rebekka Carl
Psychologin

03641 - 9 329 660

spz@med.uni-jena.de

   
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