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Homepage / Forschungsbereiche / Lehrprojekte

Lehrprojekte

Laufende:

Befragung Studierender am UKJ zum ambulanten PJ - Wahlquartal

Befragung Studierender am UKJ zum ambulanten PJ - Wahlquartal

Finanzierung: Eigenmittel

Um dem hohen Anteil des ambulanten Sektors in der Patient:innenversorgung auch in der Lehre Rechnung zu tragen, wird mit der neuen Approbationsordnung für Ärzt:innen das Praktische Jahr (PJ) in vier Quartale geteilt, von denen eines im ambulanten Sektor stattfinden soll. Um entsprechende Lehrpraxen zu gewinnen und zu qualifizieren ist es sinnvoll, die Präferenzen Studierender hinsichtlich der Fächerwahl zu kennen.

Medizinstudierende im zehnten Semester am UKJ werden seit 2019 dazu befragt („Für welches ambulante Fach würden Sie sich als Wahlquartal im PJ entscheiden?“). Im Jahr 2019 gaben knapp 30 % an, sich in dem (noch hypothetischen) ambulanten PJ-Wahlquartal für das Fach Allgemeinmedizin zu entscheiden, am zweit- und dritthäufigsten wurden die Fächer Pädiatrie und Anästhesiologie angegeben.

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (5/2020) veröffentlicht, einzusehen hier.

Projektteam:

  • Dr. med. Inga Petruschke
  • Dr. med. Sven Schulz
  • Michelle Beuthling (M.Sc.)
  • Carolin Kathner-Schaffert (M.Sc.)
  • Anne Riede
  • Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn

PJAmbulant

PJAmbulant

Wir befragten im Zusammenhang mit dem Vorhaben "PJAmbulant" Medizinstudierende des 8.Fachsemesters zur Möglichkeit, mittels Tertialsplitting ein halbes Tertial in einem ambulanten Fach zu absolvieren. Hier finden Sie die Ergebnisse dieser Befragung.

Studierendenbefragung zu Famulatur-Erfahrungen im stationären und ambulanten Setting

Studierendenbefragung zu Famulatur-Erfahrungen im stationären und ambulanten Setting

Förderung: Eigenmittel

Die Approbationsordnung für Ärzte sieht vier Famulaturen á vier Wochen vor:  Hausarzt-, Krankenhaus-, Ambulante und Wahlfamulatur.

An den medizinischen Fakultäten erfolgen Organisation und Durchführung der Famulaturen bisher ohne strukturelle und inhaltliche Vorgaben. Über die Gestaltung dieses Freiraums seitens der Studierenden, deren gesammelten Erfahrungen an den jeweiligen Ausbildungsorten und deren Lernzuwachs an verschiedenen Tätigkeiten ist bisher wenig bekannt.

In der Befragung soll daher erhoben werden, welche Famulaturen die Studierenden wann und wo absolviert haben und welche Tätigkeiten ausgeführt wurden. Weiterhin wird erhoben, wie hoch der Lernfortschritt ausfiel und von welchen Faktoren dieser abhängig ist.

Im Sommersemester 2026 läuft eine Online-Befragung Medizinstudierender des 10. Semesters der FSU Jena sowie an den bayrischen Universitäten Augsburg, Erlangen-Nürnberg, München und Regensburg.

Ergebnisse werden zu Ende September 2026 erwartet.



Projektteam:

  • Carolin Kathner-Schaffert

  • Dr. med. Tanja Dirks

  • Dr. med. Inga Petruschke, MPH

  • Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn

Zusammen ins Land - Blockpraktikum Allgemeinmedizin

 
 

"Zusammen ins Land" im Blockpraktikum Allgemeinmedizin

... ist ein Angebot für Medizinstudierende, die ihr 8 tägiges Blockpraktikum Allgemeinmedizin in einer qualifizierten, hausärztlichen Lehrpraxis im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juli in einer kleinstädtisch bzw. ländlich geprägten Region in Thüringen absolvieren. Zwei bis vier Studierende verbringen diese Zeit in Ihrer Region und bekommen für die Dauer des Praktikums eine kostenfreie Unterkunft gestellt. 
In diesen Praktika gewinnen die Medizinstudierenden Einblicke in ärztliches Arbeiten und ins Leben in einer kleinstädtisch bzw. ländlich geprägten Region Thüringens. 

Flyer  Download

"Landluft Schnuppern" - Erfahrungen von zwei Studierenden zum Blockpraktikum

Ein Artikel im Klinikmagazin 03/2025 

zum Artikel

Zusammen ins Land in Eisenberg

-STADT EISENACH UNTERSTÜTZT MEDIZINSTUDIERENDE BEI ARZTPRAKTIKA-

zum Artikel

Was ist das Ziel?

  • Studierende lernen Hausarztmedizin in Ihrer Region hautnah kennen, gewinnen Einblick in ärztliches Arbeiten in kleinstädtisch bzw. ländlich geprägten Regionen.
  • Vor Ort finden sich Beteiligte zusammen bspw. aus Kommune, Gesundheitswesen, Unternehmen etc., um mittelfristig Möglichkeiten für Unterbringung der Studierenden aufzubauen.

  • Über das Blockpraktikum Allgemeinmedizin hinaus können ggf. auch Studierende für Famulaturen, Praktisches Jahr etc. aufgenommen werden.

Wir suchen Partner vor Ort ... 

  • Kommunen, Unternehmen, Institutionen etc., für
    • Organisation von Unterbringung und Logistik
    • finanziell Unterstützung
  • Lehrpraxen für die Ausbildung vor Ort (8 Tage lang Blockpratikum Allgemeinmedizin, von Mitte Mai bis Juli)

Ihre Vorteile:

Medizinische Nachwuchsgewinnung in Ihrer Region!  

2025/26 - teilnehmende Regionen

Quelle: uuuuu_top. Reliefkarte Thü_AdobeStock

2025/26:
Amt Creuzburg/Mihla
Eisenach
Gotha
Sondershausen
Streufdorf/Heldburg
Suhl
Weida

2025:
Nordhausen

2026:
Altenburger Land
Ilm-Kreis 
Sömmerda
Unstrut-Hainich Kreis 

2025/26 - verfügbare und belegte Praktikumsplätze aller beteiligten Regionen (Gesamt in allen 4 Praktikumsblöcken)

Region verfügbare/vergebene Plätze
2025
verfügbare/vergebene Plätze
2026
Altenburger Land - 5/5
Amt Creuzburg 6/4 4/4
Eisenach 13/13 8/8
Gotha 13/8 12/11
Heldburg/Streufdorf 6/6 2/2
Ilm-Kreis - 4/4
Nordhausen 6/3 -
Sondershausen 6/6 9/7
Sömmerda - 7/6
Suhl 13/11 10/10
Unstrut-Hanich Kreis - 4/4
Weida 4/4 4/4

Gesamt

67/55 68/64

Weitere Informationen zum Blockpraktikum und den einzelnen Regionen finden Sie hier.


Interesse? 

Anfragen richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Jutta Bleidorn

Carolin Kathner-Schaffert

E-Mail:

Tel.: 03641/ 9-395801

Institut für Allgemeinmedizin
Bachstr. 18
07743 Jena

Homepage: www.uniklinik-jena.de/allgemeinmedizin/PartnerZusammenInsLand

Förderung 

In 2025/2026 bauen wir Strukturen gemeinsam mit Ihnen vor Ort auf. Für diese Zeit wird das Projekt im Rahmen des Strategie- und Innovationsfond des Universitätsklinikum Jena gefördert.


Abgeschlossene:

Ambulante Lehre im Medizinstudium – Erwartungen, Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der Studierenden

Ambulante Lehre im Medizinstudium – Erwartungen, Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der Studierenden

Förderung: Eigenmittel

Das Medizinstudium ist in seinem aktuellen Aufbau stark klinisch-stationär geprägt – sowohl im Lehrinhalt als auch im Lehrsetting. Ambulante Lehrformate sind bislang nur in begrenztem Umfang obligatorisch im Studium verankert. Dies steht im Kontrast zur Versorgungsrealität, die zunehmend durch einen Shift in den ambulanten Sektor gekennzeichnet ist. Aussagekräftige Daten dazu, wie Studierende am UKJ die Lehre hinsichtlich ambulanter Themen wahrnehmen und bewerten, fehlen bislang.

Im Sommersemester 2025 wird daher eine Befragung unter Medizinstudierenden der Semester zwei und vier sowie acht und zehn an der Universität Jena durchgeführt.

Die Ergebnisse liefern eine studentische Perspektive auf die Frage, ob das Medizinstudium an den ambulanten Versorgungswandel angepasst ist – und wo ggf. Reformbedarf besteht.

Ergebnisse werden für Ende September 2025 erwartet.

Projektteam:

  • Lea-Sophie Hofmann 
  • Dr. med. Inga Petruschke, MPH
  • Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn

Ergebnisse: Poster DEGAM25 Lea-Sophie Hofmann

DEGAM_Poster_ambulanteLehreMedizinstudium_LHofmann

Ausbildung Studierender in der fachspezialistischen ambulanten Versorgung

Ausbildung Studierender in der fachspezialistischen ambulanten Versorgung

Förderung: Eigenmittel

Mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 (MM2020) soll sich das Studium der Humanmedizin in Deutschland grundlegend ändern.  Dieser sieht eine stärkere Gewichtung der Lehre an Patient:innen im ambulanten Setting vor. Für die dafür benötigten Lehrkapazitäten sollen von den medizinischen Fakultäten zunehmend mehr Lehrpraxen akquiriert und qualifiziert werden - besonders im fachspezialistischen Bereich.
In einer anonymisierten Befragung von 15 ambulant tätigen Fachspezialist:innen in Form eines Leitfaden-Interviews wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Einstellungen haben niedergelassene Fachspezialisten zur Ausbildung Medizinstudierender in ihrer Praxis? Was sind Determinanten, die diese Einstellungen und damit auch die Lehrmotivation beeinflussen? Welche fachbezogenen Voraussetzungen sind zu berücksichtigen? Die Erhebung und Auswertung soll bis Sommer 2021 abgeschlossen sein.

Projektteam:

  • Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn
  • Dr. med. Sven Schulz

Publikationen

  • Schulz S, Hesse M, Matthes A, Petruschke I, Bleidorn J. Outpatient teaching in specialist practices – a qualitative study with doctors about attitudes, influencing factors and specialist features. GMS J Med Educ. 2022 Nov 15; 39(5):Doc54. doi: 10.3205/zma001575 Link

Blended Learning

Blended Learning

Der MasterplanMedizinstudium2020 sieht vor, die ambulante Versorgung im Medizinstudium zu stärken. Zukünftig sollen alle Studierenden im Praktischen Jahr (PJ) drei Monate in einem ambulanten Fach ihrer Wahl ausgebildet und verpflichtend im Fach Allgemeinmedizin geprüft werden. Das bedeutet, dass deutlich mehr PJ-Studierende zeitgleich in zum Teil dezentralen Lehrpraxen ausgebildet werden. Für Begleitseminare erscheint ein Lehrkonzept, das Präsenz- und Onlineveranstaltungen verbindet, geeignet.

Ziel des dargestellten Projektes ist es, ein Blended Learning-Seminarprogramm für PJ-Studierende im Wahlfach Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Jena zu konzipieren, zu implementieren, zu evaluieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Dieses Lehrprojekt wurde aus dem Strategie- und Innovationsfonds des Freistaats Thüringen gefördert.

Projektteam:

  • Dr. med. Inga Petruschke
  • Dr. med. Benjamin Horvath

Lehre Lernen - Kurzvideos für Lehrpraxen

Lehre Lernen - Kurzvideos für Lehrpraxen

Förderung: Strategie- und Innovationsfonds des Freistaats Thüringen

In diesem geförderten Projekt produzierten wir kurze Videos für Lehrärzt:innen zu medizindidaktischen Themen. Unter der Überschrift „Lehre in der Praxis“ ist das Material thematisch darauf ausgerichtet, Lehrärzt:innen darin zu unterstützen, Studierende während des Praxisalltags auszubilden.

Blockpraktikum Allgemeinmedizin. Möglichkeiten, Studierende in den Praxisalltag einzubeziehen.
(Video-Präsentation, 8 Minuten)

Der Aufbau des Blockpraktikums und Möglichkeiten, Studierende in den Praxisalltag einzubeziehen werden kurz erläutert. Wir zeigen, welche Tätigkeiten Studierende im Praktikum eigenständig durchführen dürfen, welche unter Supervision und wie die Lernprozesse durch Reflexionsphasen unterstützt werden können.

Praktische Fertigkeiten vermitteln mit Lautem Denken
(Film, 12 Minuten)

„Lautes Denken“ als einfache und effektive Methode zur Vermittlung praktischer Fähigkeiten wird am Beispiel des EKG-Anlegens demonstriert. Im Praxisalltag kann diese Methode auch auf andere Tätigkeiten übertragen werden, wie beispielsweise Blutabnahme, Lungenfunktionsprüfung, körperliche Untersuchung.

Feedback in der medizinischen Ausbildung
(Film, 21 Minuten)

Welche Feedback-Form passt für welche medizinische Situation am besten? Sechs unterschiedliche mündliche Feedback-Formen für die medizinische Ausbildung werden einzeln demonstriert und hinsichtlich Motivation, Fachlichkeit und Zeitbedarf verglichen. Ein Kittel-Coach im Karteikartenformat unterstützt die Arbeit in der Praxis.

Medizinische Fertigkeiten prüfen in Famulatur und Praktischem Jahr. Kleine-klinische-Prüfung (Mini-CEX) in der Hausarztpraxis.
(Film, 7 Minuten)

Das auch als Mini-CEX bekannte Prüfungsformat für praktische Fertigkeiten haben wir für das Setting der Hausarztpraxen adaptiert. Im Film zeigen wir ein kurzes Anwendungsbeispiel mit strukturierter Beobachtung (LINK zum Beobachtungsbogen) durch die Lehrärzt:in und das anschließende lernunterstützende Feedback. 

"Nach Hause kommen" - Ärztliche Hausbesuche mit Medizinstudierenden.
(Feature, 10 Minuten)

Patienten, Studierende und Ärzte berichten in diesem Feature über ihre Erfahrungen, Gefühle und Wünsche bei Hausbesuchen. Sie erzählen, was aus ihrer Sicht wichtig ist, was Hausbesuche von einem „normalen“ Besuch in einer Arztpraxis unterscheidet und wie Studierende lernen können, gefühlvoll mit diesen besonderen Situationen umzugehen.

Praktikums-Erfahrungen
(Podcast, 20 Minuten)

Vier Medizinstudierende berichten von ihren Erfahrungen und Wünschen zu Praktika in Hausarztpraxen. Auszüge aus einer moderierten Gesprächsrunde vom 15. Juli 2020 am Institut für Allgemeinmedizin in Jena.

LongProf - Longitudinale Professionalitätsentwicklung

Longitudinale Professionalitätsentwicklung (LongProf)

Ausgehend von der Frage, was ein guter Arzt/eine gute Ärztin ist, bearbeiteten wir mit den Studierenden in mehreren Lehrveranstaltungen Themen der ärztlichen Professionalität, zum Beispiel Identität, Verantwortung, Autonomie, Resilienz und One Health. Der Ansatz ist interaktiv und adressiert fünf Situierungsebenen mit stetigem Bezug zur klinischen Praxis.

Zum daraus entstandenen Handbuch gelangen Sie hier.

Finanziert wurde das LongProf-Projekt vom „Strategie- und Innovationsbudget für Projekte des UKJ“ für den Zeitraum von 2020 bis 2023. Das Lehrprojekt in seiner longitudinalen Form endete am 4. Juli 2023. 

Projektteam:

  • Dr. med. Jana Feustel
  • Dr. phil. Jens Rissmann
  • Dr. med. Sven Schulz
  • PD Dr. med. Konrad Schmidt
  • Dr. med. Friederike Klein
  • Katharina Siller
  • Marie Andlauer
  • Christin Helene Kunad und Gesine Müller

Kontakt

Institut für Allgemeinmedizin
Dr. med. Sven Schulz (Projektleiter)
Bachstraße 18
07743 Jena

Telefon: +49 (0) 3641/9-395804
E-Mail:

Publikationen

  • Schmidt K, Siller K, Rißmann J, Andlauer M, Feustel J, Klein F, Petruschke I, Schulz S. Professional development of medical students – piloting a longitudinal curriculum at Jena University Hospital (LongProf). GMS J Med Educ. 2024;41(4):Doc44.
    DOI: 10.3205/zma001699

MoThüvation - Befragung Thüringer Hausärzt:innen zur Lehrmotivation

MoThüvation 

Befragung Thüringer Hausärzt:innen zur Lehrmotivation 

Förderung: Eigenmittel

Für Medizinstudierende in Deutschland sind in der Approbationsordnung (ÄAppO) bisher ein zweiwöchiges Blockpraktikum Allgemeinmedizin sowie eine hausärztliche Famulatur vorgeschrieben. Darüber hinaus kann ein Teil des letzten Studienjahres in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Im Entwurf der neuen ÄAppO sind weitere Ausbildungsabschnitte im hausärztlichen Setting verankert. Für diese praktischen Ausbildungsabschnitte, deren Bedeutung über die reine Wissensvermittlung hinausgeht, braucht es weitere Hausärzt:innen, die bereit sind, sich an der studentischen Lehre zu beteiligen. Welche Motivatoren bzw. Barrieren diesbezüglich existieren, wird in der Befragung eruiert.

Was hat sich gezeigt?

Die Motivation zur Ausbildung Studierender in der eigenen Praxis ist hoch – 82 % der Teilnehmer:innen gaben Motivation zur Ausbildung an.

Gründe dafür sind:

  • "Ich möchte einen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten."
  • "Ich habe Lust, Studierenden etwas beizubringen und selbst dazuzulernen."
  • "Ich sehe in der Lehrtätigkeit die Chance, neue Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu bilden."

Die Ergebnisse werden dazu beitragen, weitere Hausärzt:innen für die Ausbildung Studierender zu gewinnen.

Projektteam:

  • Dr. med. Louisa Daunert
  • Dr. med. Inga Petruschke
  • Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn

Poster: MoThüvation

 
 

Publikationen

  • Daunert L, Schulz S, Lehmann T, Bleidorn J, Petruschke I. What motivates GPs to train medical students in their own practice? A questionnaire survey on the motivation of medical practices to train students as an approach to acquire training practices. GMS J Med Educ. 2023;40(4):Doc51. DOI: 10.3205/zma001633

PEBB - Patient:innen evidenzbasiert beraten und behandeln

PEBB: Patient:innen evidenzbasiert beraten und behandeln

Förderung: Strategie- und Innovationsfonds des Freistaats Thüringen

Evidenzbasierte Beratung und Behandlung sind ärztliche Grundfertigkeiten, die vor den Hintergründen einer stetig wachsenden Informationsflut und der Entwicklung hin zu einer individualisierten Medizin immer größere Bedeutung erlangen. Mit PEBB wird daher ein Lehrformat entwickelt, in dem die Prinzipien und die Anwendung der evidenzbasierten Medizin (EbM) sowohl Studierenden als auch praktizierenden Kolleg:innen verständlich, praxisnah und anwendbar vermittelt werden sollen.

In kurzen Lehrvideo-Einheiten werden relevante Inhalte der EbM im Praxisalltag der jungen Hausärztin Dr. Pebb veranschaulicht. Zur Reflexion und Einübung der praktischen Anwendung finden Seminare z.B. im Rahmen des Praktischen Jahres (PJ) und der Winter School statt.

 

Projektteam:

  • Dr. med. Luise Farr (Ärztin in Weiterbildung)
  • Prof. Dr. med. Jutta Bleidorn (Institutsdirektorin)
  • Nadine Aicha Sibari und Sabrina Laura Kliese (Wissenschaftliche Hilfskräfte) sowie weitere Mitarbeiter:innen des Instituts.

Inhalte

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Einführung in die EbM

  • Was ist EbM und welche 3 Säulen gehören dazu? (00:14-01:50)
  • Wo wird EbM angewandt? (02:10-02:28)

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Wer hat das und wenn ja, wie viele?

  • Inzidenz und Prävalenz (00:40-03:00)           
    • → Lernstopp 1 (02:49)
  • Niedrig-/Hochinzidenz- und –prävalenzbereich (03:01-04:38)                                             
    • → Lernstopp 2 (04:28)
  • Vorhersagewerte (prädiktive Werte) in verschiedenen Prävalenzbereichen (04:39-13:04)
    • → Lernstopp 3 (7:40)
  • Diagnostik im Niedriginzidenz-/-prävalenzbereich (13:05-15:08)                                           
    • → Lernstopp 4 (14:12) & Lernstopp 5 (14:56)
  • Zusammenfassung (15:09-16:19)

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Testen oder nicht testen?

  • Drei Kernfragen vor der Diagnostik (01:21-02:20)
    • → Lernstopp 1 (02:10)
  • Vortestwahrscheinlichkeit (02:21-06:54)           
    • → Lernstopp 2 (06:43)
  • Testgütekriterien (06:55-08:53)                         
    • → Lernstopp 3 (08:43)
  • Falsche Testergebnisse (08:54-09:55)               
    • → Lernstopp 4 (09:45)
  • Exkurs: Laborbefunde
    • Referenz-/Normbereiche (09:56-12:13)         
      • → Lernstopp 5 (11:33)
    • Schwellenwerte/Cut-Off-Werte (12:14-14:19)
      • → Lernstopp 6 (14:09)
    • Zielbereiche (14:20-15:20)                             
      • → Lernstopp 7 (15:10) 
  • Vor- und Nachtestwahrscheinlichkeit (15:21-18:35)
    • → Lernstopp 8 (18:25)
  • Konsequenzen der Diagnostik (18:36-19:56)     
    • → Lernstopp 9 (19:46)
  • Fazit (19:57-20:49)                                             
    • → Lernstopp 10 (Leitfragen) (20:05)

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Leitlinien - Das Navi im Praxisalltag?

  • Entstehung der ersten Leitlinie (00:41-02:03)
  • Ziele von Leitlinien (02:04-02:41)
    • → Lernstopp 1 (02:33)
  • Entwicklung und Kennzeichnung von Leitlinien
    • → Lernstopp 2 (03:27) & Lernstopp 3 (05:48)
      • S-Klassen (03:40-04:26)
      • Evidenzgrade (04:27-05:47)
      • Empfehlungsstärken (04:54-05:47)
  • Leitlinien finden & Leitlinienformen (06:01-07:28)
    • → Lernstopp 4 (07:17)
  • Verbindlichkeit & Limitationen von Leitlinien (07:29-09:22)
    • → Lernstopp 5 (09:10)
  • Fazit (09:23-10:09)

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Kognitive Bias: Die unsichtbaren Schubladen im Kopf

  • Interne Evidenz und kognitive Bias (0:18 – 01:35)
  • Typ 1 Denken und Typ 2 Denken (01:36 – 02:32)                   
    • → Lernstopp 1 (02:22)
  • Kognitive Bias: Erklärung und Entstehung  (02:33 – 03:42)       
    • → Lernstopp 2 (03:31)
  • Kognitive Bias im Gesundheitswesen (03:43 – 05:29)  
    • → Lernstopp 3 (05:18)
  • Gender, Search Satisfying und Availability Bias (05:30 – 10:21)
    • → Lernstopp 4 (10:10)
  • Framing Effect, Repräsentativitätsverzerrung (10:22 – 16:06)   
    • → Lernstopp 5 (15:56)
  • Strategien zur Reduktion von kognitiven Bias (16:07 – 21:36) 
    • → Lernstopp 6 (21:26)
  • Umgang mit Bias-assoziierten Fehlern (21:37 – 22:44)

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Risikokommunikation: Wie sag ich’s nur?

  • Risikokommunikation – was, wann und wozu? (00:26 – 03:30)               
    • → Lernstopp 1 (03:21)
  • Strukturierte Risikokommunikation mit ARRIBA (03:22 – 05:11)       
    • → Lernstopp 2 (05:03)
  • Zahlen in der Risikokommunikation (05:04 – 12:49)  
    • → Lernstopp 3 (12:37)
  • Absolutes und relatives Risiko (12:50 – 16:02)
    • → Lernstopp 4 (15:50)
  • Absolute und relative Risikoreduktion (16:03 – 19:17)
    • → Lernstopp 5 (19:06)
  • Mortalitäts- vs. Überlebensrate, Vorlaufzeit- und Überdiagnose-Bias (19:18 – 23:41)
    • → Lernstopp 6 (23:30)
  • Number needed to treat & Number needed to harm (23:42 – 35:30) 
    • → Lernstopp 7 (35:19)
  • Tipps & Tools zur Risikokommunikation (35:31 – 40:39)
    • → Lernstopp 8 (40:28)

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz"


Kooperation und Kontakt

PEBB soll ein Baustein sein, um den Forderungen des überarbeiteten NKLM nach der Vermittlung von mehr Wissenschaftskompetenz im Medizinstudium nachzukommen, indem es EbM-Inhalte linienübergreifend im Curriculum implementiert. Zur flächendeckenden praxisrelevanten Lehre von EbM ist das PEBB-Team stets am Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen und Lehrpraxen interessiert.

Zudem findet der Austausch mit anderen deutschen Universitäten sowie dem EbM-Netzwerk  statt.

Alle Videos sind urheberrechtlich geschützt. Bei Interesse an der Nutzung der Videos zu Lehr- oder Weiterbildungszwecke bitten wir um direkte Kontaktaufnahme.

Wir freuen uns über Ihr Interesse:

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