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Wege, das Erlebte zu verarbeiten

28.08.2019

Ausstellung „Sepsis und Infektion im Spiegel der Kunst“ am UKJ / Vernissage am 30. August

Jena (UKJ/as). „Jetzt schlaf schön und ruhe dich gut aus.“ Noch kann der junge Mann nicht lesen, was die Pflegerin in sein Intensivtagebuch geschrieben hat. Auch die vielen Zeilen seiner Lebensgefährtin nicht, die sich seit seinem Unfall sehr um ihn sorgt. Damit er später, wenn er seine Umwelt wieder bewusst wahrnimmt, nachvollziehen kann, was in diesen Tagen auf der Intensivstation passiert ist, füllen die Menschen um ihn herum das Tagebuch. „Wir wissen, dass das Tagebuchschreiben die psychischen Belastungen, die nach einer intensivmedizinischen Behandlung auftreten können, minimiert“, so Dr. Teresa Deffner, Psychologin auf der Intensivstation am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Das zeigen die Gespräche mit Betroffenen, die eine schwere Erkrankung überlebt haben. Auszüge aus ihren Intensivtagebüchern sind nun Teil der Ausstellung „Sepsis und Infektion im Spiegel der Kunst“, die am 30. August um 18 Uhr in der Magistrale des Universitätsklinikums Jena (UKJ) eröffnet wird.

Nach einem Grußwort von Prof. André Scherag, Direktor des Instituts für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften am UKJ, wird das Organisatorenteam aus CSCC (Center für Sepsis Control and Care), Sepsis-Stiftung und ZIK Septomics das Projekt kurz vorstellen. Anschließend geben die Psychologin Dr. Teresa Deffner und die Fotografin Sibylle Kölmel eine Einführung in das Projekt der Intensivtagebücher. 

Vor dem Hintergrund des Welt-Sepsis-Tags am 13. September organisieren Jenaer Organisationen und Institutionen aus Forschung und Medizin jedes Jahr gemeinsame Aktionen, um die Erkrankung Sepsis bekannter zu machen. Mit der Ausstellung im Rahmen der Serie „Kunst in der Magistrale“ haben sie in diesem Jahr verschiedene künstlerische Herangehensweisen an das Thema Sepsis und Infektion gewählt. Gezeigt werden berührende Bilder, die Geschichten erzählen und im Gedächtnis bleiben. Wie das Erlebte verarbeitet werden kann, zeigen nicht nur die Intensivtagebücher, sondern beispielsweise auch Illustrationen des Sepsis-Überlebenden Gary Black, der seine Erlebnisse in einem Buch und zahlreichen Bildern verarbeitet hat. Die Werke des Illustrators Gary Andrews fokussieren auf die Perspektive der Angehörigen: Der Cartoonzeichner und Vater zweier Kinder führte ein grafisches Tagebuch über die Freuden des Familienlebens mit prägnanten Cartoons. Im Oktober 2017 verlor er völlig unerwartet seine Frau Joy durch eine Sepsis. Das Tagebuch, seine „Daily Scribbles“, führte er weiter. Einige der berührenden Zeichnungen sind nun in der Magistrale des Klinikums zu sehen.

Weltweit stirbt etwa alle vier Sekunden ein Mensch an einer Sepsis. Auch in Deutschland gilt die Erkrankung als dritthäufigste Todesursache. Was bedeutet dieser lebensbedrohliche Zustand für die Betroffenen? Lässt sich eine Sepsis verhindern? Was ist beim Behandeln wichtig? Mit verschiedenen visuellen Mitteln versucht die neue Ausstellung Antworten auf diese Fragen zu geben. Die Künstler und Protagonisten beleuchten die Fragen dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf der Darstellung aus Sicht der Betroffenen: der Überlebenden, aber auch der Angehörigen und des medizinischen Personals. Die Ausstellung zeigt aber auch Posterkampagnen zur Aufklärung über Sepsis aus aller Welt und unterhaltsame Bildungsangebote („Edutainment“) wie Comics, Malbücher und Kartenspiele.

Im Internet:

https://www.uniklinikum-jena.de/cscc/SepsisAusstellung2019.html

 

Kontakt:

Dr. Margit Leitner
Wissenschaftliche Assistenz & Öffentlichkeitsarbeit
Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum
Sepsis und Sepsisfolgen
Center for Sepsis Control and Care (CSCC)
Universitätsklinikum Jena

Tel.: +49 3641 9 32 33 20
E-Mail:
Web: www.cscc.uniklinikum-jena.de

 

Termin:

Vernissage
„Sepsis und Infektion im Spiegel der Kunst“

Freitag, 30. August, 18 Uhr

Magistrale des Universitätsklinikums Jena
Dauer: bis Ende November 2019

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