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Klinik für Geburtsmedizin / Forschung & Klinische Studien / Klinische Studien / DopOph

DopOph

Pilotstudie zur Messung der A. opthalmica während der antenatalen Steroidtherapie in der Schwangerschaft

Was wird in dieser Studie untersucht?

Wir untersuchen ein wichtiges Blut versorgendes Gefäß im Auge - die sogenannte Augenarterie (medizinisch: Arteria Ophthalmica). Diese Arterie versorgt das Auge und kann uns wichtige Hinweise über das gesamte Gefäßsystem des Körpers während der Schwangerschaft geben.

Warum ist das wichtig?

Manche Schwangerschaften verlaufen nicht wie geplant – zum Beispiel, wenn eine Frühgeburt droht. In solchen Fällen bekommen Frauen manchmal eine besondere Behandlung mit Kortison (die sogenannte antenatale Steroidtherapie), die die Lunge des Babys stärkt. Wir möchten herausfinden, wie sich die Augenarterie und damit das mütterliche Gefäßsystem in genau dieser Situation verändert.

Ziel der Studie

Wenn wir besser verstehen, wie sich die Blutgefäße in der Schwangerschaft verändern, können wir Schwangere in Zukunft noch gezielter beobachten und behandeln – besonders bei Komplikationen wie einer drohenden Frühgeburt.

Durchführung

Bei allen teilnehmenden Schwangeren führen wir eine schmerzlose Ultraschallmessung dieser Arteria ophthalmica durch. Das ist ähnlich wie der Ultraschall, den Sie vielleicht schon von Ihrem Baby kennen – nur wird dabei kurz das Auge untersucht.

Wer kann an der Studie teilnehmen?

Die Studie richtet sich an Schwangere mit drohender Frühgeburt: Wenn bei Ihnen eine drohende Frühgeburt festgestellt wurde und Sie deshalb eine Kortisonbehandlung erhalten, würden wir die Augenarterie zu mehreren Zeitpunkten messen – dies gibt uns Informationen über den Einfluss der Kortisonbehandlung auf das maternale Gefäßsystem.

Ihre Teilnahme ist freiwillig und sicher. Die Untersuchung ist kurz, schmerzlos und birgt keinerlei Risiko für Sie oder Ihr Baby.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an

 

Ihr Team der Geburtshilfe Jena

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