Anspruchsvolle Chirurgie und internationaler Austausch Patientinnen und Patienten gehen in der Regel davon aus, dass minimal-invasive Eingriffe in der Herzchirurgie weniger belastend und damit weniger risikoreich sind als der klassische Zugang über die Eröffnung des Brustbeins. In der Realität sind diese Operationen jedoch technisch anspruchsvoller und erfordern eine besondere Expertise des operierenden Teams. Diese Expertise ist in Jena seit Jahren fest etabliert. Inzwischen teilt die Jenaer Herzchirurgie ihr Können regelmäßig mit anderen herzchirurgischen Zentren weltweit.
Ende August waren Prof. Dr. Torsten Doenst, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie, PD Dr. Hristo Kirov und Dr. Tulio Caldonazo in Brasilien zu Gast. In São Paulo nahmen sie am „1st São Paulo Cardiac Summit“ teil, einer Veranstaltung der beiden größten Herzzentren Lateinamerikas, bevor sie im Anschluss zu einem weiteren Meeting, dem „3rd Brazil MICS Symposium“, nach Curitiba weiterreisten. Im Mittelpunkt beider Veranstaltungen standen der internationale fachliche Austausch und die Weiterentwicklung der minimal-invasiven Herzchirurgie. Die Jenaer Herzchirurgen gestalteten das Programm mit Vorträgen, Diskussionen, praktischer Ausbildung und dem direkten Austausch mit den brasilianischen Teams aktiv mit.


