Infrastruktur
Unsere Forschungsumgebung gliedert sich in zwei komplementäre Bereiche, die eine nahtlose Verarbeitung medizinischer Bilddaten von der Klinik in die Forschung ermöglichen:
1. Forschungs-PACS: Wir betreiben ein dediziertes Forschungs-PACS als zentrales Langzeitarchiv. Es dient der dauerhaften Vorhaltung umfangreicher Bilddatenbestände, etwa für multizentrische klinische Studien oder als Datenbasis für Retrospektiv-Analysen.
2. Zentrale Bilddaten-Forschungsinfrastruktur (ZBFI): Dieses neu etablierte System bildet das technologische Herzstück für den Datentransfer und die Analyse und besteht aus den Komonenten:
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Zentraler DICOM-Pseudonymisierungsdienst: Eine klinikweite Schnittstelle, die Bilddaten aus allen Fachbereichen standardisiert und datenschutzkonform pseudonymisiert.
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High-Performance Compute-Cluster: Ein auf KI-Anwendungen spezialisiertes Rechensystem (AI-Ready) mit GPU-Beschleunigung für die Analyse und Annotation der pseudonymisierten Daten sowie die Bereitstellung virtueller Forschungsumgebungen.
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Projektspeicher: Schneller Speicher für die aktive Verarbeitung großer Datenmengen im Rahmen laufender Analysen.
Das Vorhaben ZBFI wird vom Freistaat Thüringen gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
