Zur Startseite Zur Hauptnavigation Zum Inhalt Zum Kontakt Zur Suche Zur Sitemap
+A-
ENDE
  Menü
Klinik für Innere Medizin I
  Notfall
  Menü
  • Willkommen
  • Im Notfall
  • Mitarbeiter
  • Patienten & Angehörige
  • Klinisches Leistungsspektrum
  • Ambulanzen, Stationen & Funktionsabteilungen
    • Ambulanzen
      • Allgemeine kardiologische Ambulanz
      • Privatambulanz Prof. Dr. Schulze
      • Ambulanz Prof. Lauer (Allgemeine Kardiologie, insbesondere Herzkranzgefäßverengungen/ -verschlüsse)
      • Zweitmeinungsambulanz
      • Herzinsuffizienz - Ambulanz
      • Ambulanz für Herzklappen- und strukturelle Herzerkrankungen
      • Rhythmus-/Schrittmacher-/ Defibrillator-Ambulanz
      • Ambulanz für Pulmonale Hypertonie
      • Psychokardiologische Ambulanz
      • Angiologische Ambulanz
      • Lipidambulanz
    • Funktionsabteilungen
    • Station A210
    • Station A230
    • Station A510 - Intensivstation (ITS)
  • Forschung & Wissenschaft
  • Studium & Lehre
  • Kontakt und Anfahrt
  • Aktuelles
  • Zertifizierungen und Qualitätsmanagement
  • ThIN – Thüringer Infarktnetzwerk
  • Karrierechancen
  • Online Terminanfrage Sprechstunde
  • Terminanfrage Zuweiser
  • Hauptmenü
    • Patienten & Angehörige
    • Forschung
    • Lehre & Studium
    • Ärzte & Zuweiser
    • Kliniken & Institute
    • Uniklinikum Jena
    • Beruf & Karriere
  • Willkommen
  • Im Notfall
  • Mitarbeiter
  • Patienten & Angehörige
  • Klinisches Leistungsspektrum
  • Ambulanzen, Stationen & Funktionsabteilungen
    • Ambulanzen
      • Allgemeine kardiologische Ambulanz
      • Privatambulanz Prof. Dr. Schulze
      • Ambulanz Prof. Lauer (Allgemeine Kardiologie, insbesondere Herzkranzgefäßverengungen/ -verschlüsse)
      • Zweitmeinungsambulanz
      • Herzinsuffizienz - Ambulanz
      • Ambulanz für Herzklappen- und strukturelle Herzerkrankungen
      • Rhythmus-/Schrittmacher-/ Defibrillator-Ambulanz
      • Ambulanz für Pulmonale Hypertonie
      • Psychokardiologische Ambulanz
      • Angiologische Ambulanz
      • Lipidambulanz
    • Funktionsabteilungen
    • Station A210
    • Station A230
    • Station A510 - Intensivstation (ITS)
  • Forschung & Wissenschaft
  • Studium & Lehre
  • Kontakt und Anfahrt
  • Aktuelles
  • Zertifizierungen und Qualitätsmanagement
  • ThIN – Thüringer Infarktnetzwerk
  • Karrierechancen
  • Online Terminanfrage Sprechstunde
  • Terminanfrage Zuweiser
Startseite / Ambulanzen, Stationen & Funktionsabteilungen / Ambulanzen / Psychokardiologische Ambulanz

Psychokardiologische Ambulanz

Ein überstandener Herzinfarkt, die Diagnose einer koronaren Herzerkrankung, eine schwere Herzmuskelschwäche, ein überlebter plötzlicher Herztod oder die Implantation eines Defibrillators bedeuten die u. U. erste ernsthafte Auseinandersetzung mit der Möglichkeit des eigenen Todes und stellen damit für viele kardiologische Patienten eine erhebliche psychische Belastung dar. Akut können Schmerzen bis hin zum Vernichtungsschmerz, eine schwere Luftnot und eingetretene Bewusstlosigkeit Todesängste auslösen, oft begleitet von Gefühlen der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Im Verlauf müssen der eingetretene Verlust der körperlichen Integrität und teilweise des Urvertrauens in den eigenen Körper und insbesondere in das Herz als zentrales Organ verarbeitet und die Angst vor erneuten Ereignissen bewältigt werden. Die Patienten müssen sich mit ihrem veränderten Körpergefühl,  reduzierter Leistungsfähigkeit, bestehenden Beschwerden und dem Risiko potenziell lebensbedrohlicher Komplikationen auch im weiteren Verlauf auseinandersetzen. Befürchtete oder auch tatsächlich eintretende Veränderungen sozialer und beruflicher Rollen gilt es zu bewältigen und nach Möglichkeit aktiv zu gestalten.

In der chronischen Krankheitsphase können rezidivierende Beschwerden und Leistungsminderung immer wieder in Konflikt mit dem vor der Erkrankung häufig sehr aktivem Selbstbild und Lebensstil geraten und zu ständigem, oft erfolglosem und zermürbendem inneren Grübeln oder Ankämpfen gegen die Erkrankung führen. Insofern stellt eine Herzerkrankung für die betroffenen Patienten eine erhebliche psychische Belastung dar, die von der Alltagsrelevanz her u. U. bedeutsamer werden kann als die direkte körperliche Schädigung. Depressive Verstimmungen finden sich je nach Krankheitssituation und Krankheitsschwere bei bis zu 50 % der Herzpatienten und sind somit relativ häufig. Krankheitswertige Anpassungs- und Belastungsstörungen bei kardialen Erkrankungen treten nach amerikanischen und deutschen Untersuchungen zu 20 bis 25 % auf. Patienten mit lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen oder überlebtem plötzlichem Herztod entwickeln bis zu 50 % Symptome einer Angsterkrankung und / oder (reaktiven) Depression.

Andererseits ist nachgewiesen, dass gerade herz- und koronargefährdende Verhaltensweisen individuell oft eine wichtige antidepressive Rolle spielen. So ist der antidepressive Effekt des Tabakrauchs gut bekannt oder die antidepressive Wirkung von Nahrungsaufnahme im Sinne von „Frustfressen“. Bei Depression besteht eine Antriebshemmung bezüglich (empfohlener) körperlicher Aktivität sowie, in Studien nachgewiesen, eine signifikante Medikamentenunverträglich auch zu anderen gesundheitsfördernden Maßnahmen. Auch hieraus resultiert, dass insbesondere depressive Symptome das mittlere Sterberisiko bei bekannter Herzerkrankung signifikant erhöhen.

Schon die Vorstellung herzkrank zu sein ist ja schwer erträglich und eine zusätzliche psychische Symptomatik wird dann oft aus Scham nicht nach außen gezeigt. Darauf kann aber durch psychokardiologische Gespräche im Rahmen unseres Angebotes einer fachgebundenen psychotherapeutischen/psychokardiologischen Sprechstunde außerhalb der „Apparatemedizin“ entlastend und hilfreich unterstützend eingegangen werden. Wichtig ist dies auch vor dem Hintergrund, dass bei unbehandelten Anpassungsstörungen die Chronifizierung und der Übergang in schwere depressive Episoden oder eine anhaltende Angststörung drohen.

In unserer Klinik bieten wir seit 06/15 eine psychokardiologische Ambulanz an, die auch ein gruppentherapeutisches Angebot einschließt. Da bei überstandener schwerer kardialer Akuterkrankungen oder bei schweren chronischen kardialen Erkrankungen mit zusätzlich vorhandenen z. T. beeinträchtigenden somatischen Befunden gerechnet werden muss, bietet die psychokardiologische Versorgung durch einen Kardiologen mit zusätzlicher psychotherapeutischer Qualifikation eine besondere Qualität der Einordnung / Abgrenzung einer klinischen Symptomatik zwischen somatischem Befund und krankheitswertiger psychischer Störung. Eine dauerhafte Beeinträchtigung durch  psychische Symptome soll so frühzeitig verhindert und damit ein Beitrag zu stabiler Arbeitsfähigkeit und Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Ebenso kann das Fortschreiten der kardialen Erkrankung durch ein verbessertes Gesundheitsverhalten infolge frühzeitiger Erkennung und Behandlung krankheitswertiger psychischer, insbesondere depressiver Symptome im Kontext mit der akuten / chronischen schweren kardialen Erkrankung vermindert werden.

Terminvereinbarung: Telefonisch unter 03641 - 9 32 41 50 Täglich 07:00 - 15:30 Uhr
     
Telefon: 03641 - 9 32 41 50  
Fax: 03641 - 9 32 60 62  
E-Mail:  
Standort:
Am Klinikum 1, 07747 Lobeda Gebäude A3, Ebene 10                  
Vom Haupteingang 50m der Magistrale bis A3 (linke Seite) folgen, dort den Fahrstuhl in Ebene 10 nehmen und an der Anmeldung (linke Seite) melden

Kontakte (Terminvereinbarung bitte nur über 03641 - 9 32 41 50)

OÄ Dr. med. Gudrun Dannberg
Klinik für Innere Medizin I,
Oberärztin,
Psychokardiologie (tiefenpsychologisch)
Am Klinikum 1
07747 Jena

M. Sc. Claudia Lasch
Klinik für Innere Medizin I,
Psychologin
Am Klinikum 1
07747 Jena

Lucienne Reek
Klinik für Innere Medizin I,
Assistenzärztin
Am Klinikum 1
07747 Jena

Willkommen Klinisches Leistungsspektrum Kontakt und Anfahrt Karrierechancen
Im Notfall Ambulanzen, Stationen & Funktionsabteilungen Aktuelles Online Terminanfrage Sprechstunde
Mitarbeiter Forschung & Wissenschaft Zertifizierungen und Qualitätsmanagement Terminanfrage Zuweiser
Patienten & Angehörige Studium & Lehre ThIN – Thüringer Infarktnetzwerk Sitemap
Impressum
Datenschutz