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Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie
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Startseite Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie / Forschung / Projekte / JEMU / Onlineplattform

Willkommen auf der Onlineplattform der JEMU-Studie!

Wir, das Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie (IPMPP) des Universitätsklinikum Jena sind in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter und anderer Formen von Gewalt im Verantwortungsbereich der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos im Zeitraum von 1945 bis 2023 (JEMU-Studie) befasst. Dieser Aufarbeitungsprozess wurde schon vor längerer Zeit vor allem durch Meldungen von Betroffenen angestoßen.

Ein zentrales Anliegen dieser Studie ist es, weiterhin Erfahrungen und Perspektiven von Betroffenen, Zeitzeugen und weiteren Beteiligten zu erheben.

Wir möchten daher alle Menschen, die im Laufe ihres Lebens in Kontakt mit dieser Ordensgemeinschaft standen, herzlich einladen, ihre Erfahrungen zu teilen. Wichtig sind uns dabei keineswegs nur Hinweise auf erlebte Gewalt oder Grenzverletzungen, sondern jede andere Art von Erinnerungen und Eindrücken, die in dem oben genannten Zeitraum im Kontext von Einrichtungen der Salesianer Don Boscos in Deutschland gemacht wurden.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sein müssen.

Wir behandeln Ihre Angaben absolut vertraulich und sind selbstverständlich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ihre Angaben werden anonym ausgewertet. Unsere Arbeit unterliegt den Regelungen des wissenschaftlichen Datenschutzes und der DSGVO.

Verantwortlich für das Mitteilungsportal ist das IPMPP des Universitätsklinikums Jena.
Fragen oder Rückmeldungen können Sie jederzeit per E-Mail an uns richten:  

Schauen Sie sich das Portal in Ihrem eigenen Tempo an und tragen Sie Ihre Erfahrungen ein. Am Ende klicken Sie bitte auf „Mitteilung abschicken“, damit wir Ihre Mitteilung erhalten und auswerten können. Jeder Beitrag ist wertvoll für unsere Arbeit.

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Ihre Erfahrungen zu schildern.

Hinweis zu urlaubsbedingter Abwesenheit

Aufgrund urlaubsbedingter Abwesenheit werden Ihre Mitteilungen vom 11. bis einschließlich 27. September 2026 nicht bearbeitet.

Ihre Mitteilungen über das Portal erreichen uns weiterhin wie gewohnt. Auch E-Mails an gehen ein.

In dringenden Fällen können Sie sich während dieser Zeit gerne an den Projektleiter Prof. Bernhard Strauß unter wenden.

Ab dem 28. September 2026 sind wir wieder vollumfänglich für Sie da und beantworten Ihre sowohl über das Portal als auch über die Aufarbeitungs-Mail eingegangenen Mitteilungen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns, ab dem 28. September wieder mit vollen Kapazitäten für Sie und Ihre Anliegen da zu sein.

Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Anlaufstellen und Unterstützungsangeboten, an die Sie sich bei Bedarf wenden können.

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

Das bundesweite Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch ist ein Angebot der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Es unterstützt alle Menschen, Informationen, Hilfe und Beratung bei sexuellen Übergriffen zu finden – vor Ort, online oder telefonisch.

Weitere Informationen zur Kontaktaufnahme finden Sie hier: Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

Eckiger Tisch e. V.

An den gemeinnützigen Verein Eckiger Tisch e. V. können sich Betroffene von sexuellem Missbrauch speziell im Kontext der katholischen Kirche wenden. Der Verein bietet kostenlose Online-Beratungen an und unterstützt darin bei rechtlichen und psychosozialen Fragen.

Weitere Informationen zur Online-Beratung finden Sie hier: Beratung für Betroffene | Eckiger Tisch e.V.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge steht Ihnen täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Die Beratung ist anonym, kostenlos und auch per Chat oder E-Mail möglich. Die Mitarbeitenden sind für alle Arten von Krisen und Problemen ansprechbar. Die Arbeit der Telefonseelsorge wird von den christlichen Kirchen in Deutschland getragen.

Sie erreichen die Telefonseelsorge unter der Rufnummer  0800- 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222. Weitere Informationen finden Sie hier:  Telefonseelsorge

Leuchtzeichen!

Die Beratungsstelle "Leuchtzeichen" bietet ein kirchenunabhängiges und spezialisiertes Angebot. Sie bieten bundesweit Beratungen für Personen an, die in Kindheit und Jugend sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext erfahren haben - online oder telefonisch.

Weitere Informationen finden Sie hier: Leuchtzeichen

Gegen Gewalt in Kirche

Die Anlaufstelle „Gegen Gewalt in Kirche“ ist ein Angebot der Deutschen Bischofskonferenz. Sie bietet Beratungen für Personen an, die als Erwachsene im Kontext von Kirche, Orden und geistlichen Gemeinschaften Gewalt oder Missbrauch erfuhren, d.h., die zum Zeitpunkt der Taten bereits volljährig waren. Die Beratung erfolgt digital.

Weitere Informationen finden Sie hier: Gegen Gewalt in Kirche

Kontaktpersonen

Projektleitung: Prof. Dr. Bernhard Strauß

Projektmitarbeiterin: Julia König, M. Sc.

Studieninformationen

Projektträger: Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos (SDB)

Projektlaufzeit: 2025-2027

Kooperation: Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Ludwig-Maximilians-Universität München

Teilnahmebedingungen

  • Das Mindestalter für die Teilnahme ist 18 Jahre.
  • Es gelten die Datenschutzbestimmungen.
  • Mit Absenden des Formulars wird die Teilnahme bestätigt.

Pressemitteilung zur Studie

Mit der Beauftragung der Studie setzt die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos die Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt in ihrem Verantwortungsbereich fort. Die Ergebnisse sollen zur Weiterentwicklung der Schutz- und Präventionsstrukturen in Einrichtungen Don Boscos beitragen. (Foto: SDB)

München/Jena. Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos hat eine unabhängige wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und anderen Formen von Gewalt an Minderjährigen in Auftrag gegeben. Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Jena und der Ludwig-Maximilians-Universität München untersucht darin sexuellen Missbrauch und andere Formen von Gewalt an Minderjährigen in den Einrichtungen des Ordens für den Zeitraum von 1945 bis 2023. Der Orden folgt damit der Regelung für die unabhängige Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, die die deutschen Ordensgemeinschaften und der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung 2021 gemeinsam festgelegt haben.

„Mit dieser Studie setzen wir die intern begonnene Aufarbeitung der Fälle fort, in denen jungen Menschen in unserem Verantwortungsbereich durch Ordensangehörige, Mitarbeitende oder ehrenamtlich Helfende Gewalt angetan wurde. Die Ergebnisse wollen wir insbesondere nutzen, um unsere Schutz- und Präventionsstrukturen weiter zu verbessern“, betont Provinzial Pater Reinhard Gesing. Die jetzt gestartete Untersuchung besteht aus zwei eng kooperierenden Teilprojekten: einer kirchenhistorischen Analyse und einer psychosozialen Studie. Sie ist auf zwei Jahre angelegt und wird von einem interdisziplinären Beirat begleitet, dem auch Betroffene angehören werden.

Zentraler Ausgangspunkt der Erhebungen sind die dem Orden bereits vorliegenden Meldungen von Betroffenen, darunter auch Personen, die Verfahren zur Anerkennung ihres Leids in Anspruch genommen haben. „Für eine systematische Analyse werten wir in Ergänzung dazu historische Dokumente aus. Hierfür erhalten wir uneingeschränkten Zugang zu den Archiven des Ordens“, so der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Klaus Unterburger, der am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der LMU München den historischen Untersuchungsteil betreut.

Auf einer Onlineplattform des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie des Jenaer Uniklinikums erhalten Betroffene, Zeitzeugen und weitere Beteiligte jetzt zudem die Möglichkeit, ihre Erfahrungen - auf ihren Wunsch auch anonym - dem Studienteam mitzuteilen. „Wir führen Interviews mit Betroffenen, Mitarbeitenden und Zeitzeugen“, sagt der Leiter der psychosozialen Studie Prof. Dr. Bernhard Strauß. „Ihre Perspektiven werden in allen Phasen des Forschungsprozesses eine zentrale Rolle spielen. Zudem ist eine Befragung der Mitarbeitenden zu den bestehenden Präventionskonzepten geplant.“

Neben der historischen Analyse und Aufarbeitung wird die Studie auch bereits bestehende Präventionsmaßnahmen des Ordens evaluieren und Hinweise zu deren Weiterentwicklung geben. Die Studie soll damit dazu beitragen, strukturelle Defizite aufzuzeigen und Empfehlungen zur Verbesserung zukünftiger Schutz- und Präventionskonzepte zu formulieren.

Weitere Informationen:

  • Onlineplattform: www.uniklinikum-jena.de/DonBosco.html
  • Aufarbeitung bei den Salesianern Don Boscos: www.donbosco.de/aufarbeitung 
  • Kontakt zum Studienteam:    

Datenschutz

Diese Information als PDF.

Datenschutzinformation für das Mitteilungsportal der JEMU-Studie

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Nutzung des Mitteilungsportals der JEMU-Studie ist grundsätzlich anonym möglich. Solange Sie keine personenbezogenen Daten angeben, findet die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) keine Anwendung, da keine Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt.

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

Universitätsklinikum Jena
Klinikumsvorstand
Kastanienstraße 1
07747 Jena

Ausführende Stelle:
Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie (IPMPP)
Stoystraße 3
07743 Jena

2. Zweck der Verarbeitung

Das Mitteilungsportal dient der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter und anderer Formen von Gewalt im Rahmen der JEMU-Studie.
Personenbezogene Daten werden ausschließlich dann verarbeitet, wenn Sie diese freiwillig angeben, z. B. um für Rückfragen, weitere Informationen oder ein Interview kontaktiert zu werden.

3. Art der verarbeiteten personenbezogenen Daten

Sofern Sie sich entscheiden, nicht anonym zu bleiben, können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:

  • Name
  • Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer)
  • ggf. weitere freiwillige Angaben zu Ihrer Person

Die Angabe dieser Daten ist nicht verpflichtend.

4. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auf Grundlage Ihrer freiwilligen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Die Einwilligung erfolgt durch die aktive Bereitstellung Ihrer Kontaktdaten sowie durch das Absenden der Mitteilung. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.

Diese Erklärung können Sie schriftlich an das das Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie (IPMPP) des Universitätsklinikums Jena, Postfach D-07740 Jena, E-Mail: senden.

Ihre personenbezogenen Daten werden im Falle eines Widerrufs Ihrer Einwilligung durch das Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie (IPMPP) datenschutzgerecht gelöscht.

Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

5. Empfänger der Daten

Zugriff auf personenbezogene Daten haben ausschließlich die an der Studie beteiligten und hierzu berechtigten Mitarbeitenden des Universitätsklinikums Jena.
Eine Weitergabe an Kooperationspartner der Ludwig-Maximilians-Universität München erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und nur zu wissenschaftlichen Zwecken.

In Ausnahmefällen, in denen Sie freiwillig Hinweise auf potenziell justiziable Sachverhalte oder mögliche Anerkennungs-/Entschädigungsansprüche geben, kann der Projektträger darüber informiert werden, dass eine entsprechende Meldung eingegangen ist. Es werden dabei keine Inhalte Ihrer Meldung und keine personenbezogenen Daten weitergegeben.
Diese Information dient ausschließlich der organisatorischen Vorbereitung. Eine Kontaktaufnahme oder weitere Schritte erfolgen ausschließlich eigenverantwortlich auf Initiative der betroffenen Person und unabhängig von dieser Befragung.

6. Speicherung und Löschung

Personenbezogene Daten werden auf gesicherten Servern des Universitätsklinikums Jena gespeichert.

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten sind die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) des Universitätsklinikums Jena anzuwenden.
Ihre Kontaktdaten werden spätestens mit Abschluss der Studie gelöscht, sofern sie nicht zuvor widerrufen werden. Anonymisierte Angaben, die bereits in wissenschaftliche Auswertungen eingeflossen sind, können nicht mehr gelöscht werden.

7. Ihre Rechte

Sofern personenbezogene Daten verarbeitet werden, stehen Ihnen die Rechte nach Art. 15 ff. DSGVO zu, insbesondere:

  • Recht auf Auskunft
  • Recht auf Berichtigung
  • Recht auf Löschung
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Recht auf Widerruf Ihrer Einwilligung
  • Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde.

8. Kontakt und Datenschutzaufsicht

Projektleitung: Prof. Dr. Bernhard Strauß ()

Projektmitarbeiterin: Julia König ()

Datenschutzbeauftragte des Universitätsklinikums Jena:

Aufsichtsbehörde: Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Postfach 900455, 99107 Erfurt. E-Mail:

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