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Startseite Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie / Forschung / Projekte / OMES

„Empathie geht durch die Nase“ - Olfaktorische Mechanismen im Rahmen der empathischen Stressreaktion (OMES)

Projektlaufzeit: 2025 - 2027

Projektleitung: Prof. Dr. Veronika Engert, Prof. Dr. Ilona Croy

Assoziierte Mitarbeiterin: Antonia Roth, Biologin, M.Sc.

  • heterosexuelle und queere Pärchen für eine soziale Herausforderungssituation in Kombination mit Geruchswahrnehmung
  • zwischen 18 und 40 Jahren alt
  • mind. 6 Monate in einer festen Beziehung
  • nicht schwanger und nicht in Stillzeit
  • ein intaktes Riechvermögen
  • keine Medikamenten, welche die Aktivität des autonomen Nervensystems oder der HHNA-Aktivität beeinflussen (z.B. Corticosteroide)

Was bieten wir?

  • Vergütung (nach vollständiger Teilnahme) für beide Partner:innen zusammen 98 € oder 3 Versuchsstunden für Studierende

Wie läuft die Studie ab?

Wie melde ich mich an?

schreiben Sie uns an oder

buchen Sie direkt einen Termin unter  https://doodle.com/bp/empathiedurchdienase/termin-telefon-screening

Wissenschaftlicher Hintergrund

Wie beeinflussen olfaktorische Faktoren zwischenmenschliche Stressresonanz bzw. empathischen Stress?

Hintergrund

Empathie ermöglicht es uns, uns in andere Menschen hineinzuversetzen und miteinander zu kooperieren. Sie kann jedoch auch negative Auswirkungen wie Stress oder Schmerz verursachen, was als empathische Stressresonanz bezeichnet wird. Diese Reaktion fällt besonders stark aus, wenn wir einer Person nahestehen.

Um empathischen Stress besser vorzubeugen, ist es wichtig, die Mechanismen der Stressübertragung zu verstehen. Eine mögliche Erklärung dafür könnte die Wahrnehmung von Stress über Gerüche sein. Es ist bekannt, dass sich der Körpergeruch unter Stress verändert und dass Menschen diese Veränderungen wahrnehmen können. Allerdings ist noch unklar, ob diese olfaktorischen Signale tatsächlich für die Übertragung von Stress verantwortlich sind.

Forschungsziel

Das Ziel ist es, die Interaktionskette von Stress und Körpergeruchsänderung in romantischen Beziehungen experimentell zu untersuchen. Dabei wird untersucht wie der Körpergeruch von Person A die Stressansteckung in Person B beeinflusst. Ergänzend dazu wird die Rolle von Adrenalin und Noradrenalin in diesem Prozess genauer betrachtet.

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