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Homepage / Der Verbund / Teilprojekte / Dopingfolgen

Körperlichen und psychischen Langzeitfolgen des Staatsdopings und des Leistungssportsystems der DDR

Ansprechpartnerin

  • Frau Diana Krogmann, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Rostock

Thema und Fragestellung

Während die Auswirkungen politischer Verfolgung und anderer SED-Unrechtsformen auf die psychische Gesundheit vergleichsweise gut untersucht sind, stehen belastbare Studien zu den Zusammenhängen zwischen SED-Unrecht und körperlichen Langzeitfolgen bzw. Erkrankungen aus, obwohl diese (kausale) Verbindung von Betroffenen immer wieder reklamiert und anhand von Einzelfällen auch plausibilisiert wird.

 

 

 

Methodisches Vorgehen

  1. Mittels eines multimethodalen Ansatzes, der etablierte Fragebögen, standardisierte Interviews zur körperlichen Gesundheit sowie die Rekonstruktion der individuellen Krankengeschichte anhand medizinischer Dokumente zusammenführt, soll ein große Anzahl (N= 200) von Betroffenen von SED-Unrecht wie z. B. Opfer von Staatsdoping untersucht werden, die in Kooperation mit den Landesbeauftragten, Opferverbände, über Medienaufrufe und im „Schneeballsystem“ zur Studienteilnahme eingeladen werden.
  2. Wie in TP 5.4.2 erlaubt die Anwendung der an Untersuchungen des RKI angelehnten Methoden einen Abgleich mit repräsentativen Befunden der Allgemeinbevölkerung.
  3. Daran anschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und publiziert.

Veröffentlichungen

  • Bierstedt, A., Flemming, E., Krogmann, D., & Spitzer, C. (2024). DDR-Leistungssportler:innen und Staatsdoping. In: B. Strauß, J. Frommer, G. Schomerus, & C. Spitzer (Hrsg). Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht. Gießen: Psychozial-Verlag. 53-80. [PDF]
  • Krogmann, D. et al (2024). Die langen Schatten komplexer Sportschädigungen. Die Psychotherapie. In review.
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