Unter dem Leitthema „Das einzig Stabile im Leben ist die Veränderung“ diskutierten internationale und nationale Experten neueste Entwicklungen in der Herzmedizin – von Künstlicher Intelligenz über minimal-invasive Operationsverfahren bis hin zu den aktuellen europäischen Leitlinien.
Das Universitätsklinikum Jena zählt seit Jahren zu den Vorreitern der minimal-invasiven Herzchirurgie. Während viele Patientinnen und Patienten noch immer die große Öffnung des Brustbeins fürchten, ist in Jena der Zugang über kleine Schnitte an der Seite längst gelebter Standard. Als ausgewiesenes Minimal-Invasives Zentrum steht die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie exemplarisch für den kontinuierlichen Wandel in der operativen Herzmedizin.
„Veränderung passiert nicht über Nacht – sie ist das Ergebnis von Erfahrung, Präzision und ständiger Weiterentwicklung“, erklärte Prof. Dr. Torsten Doenst, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie. Gemeinsam mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Hristo Kirov verantwortete er die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung. „Wir beschäftigen uns seit über 20 Jahren mit minimal-invasiven Techniken. Das ist kein Trend, das ist eine Haltung.“


