Zur Startseite Zur Hauptnavigation Zum Inhalt Zum Kontakt Zur Suche Zur Sitemap
+A-
ENDE
  Menü
Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie
  Notfall
  Menü
  • Willkommen
  • Klinik
    • Mitarbeiter
    • Wegweiser
    • Ambulanzen und Stationen
    • Stellenanzeigen
    • Veranstaltungen
    • Nachrichten
    • TV/Mediathek
    • Informationen
  • Ambulanzen
  • Herzchirurgie
  • Thoraxchirurgie
  • Kardiotechnik
  • Lehre
  • Forschung
  • Notfall
  • Kontakt
  • Suche
  • Karrierechancen
  • Hauptmenü
    • Patienten & Angehörige
    • Forschung
    • Lehre & Studium
    • Ärzte & Zuweiser
    • Kliniken & Institute
    • Uniklinikum Jena
    • Beruf & Karriere
Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie
  • Willkommen
  • Klinik
    • Mitarbeiter
    • Wegweiser
    • Ambulanzen und Stationen
    • Stellenanzeigen
    • Veranstaltungen
    • Nachrichten
    • TV/Mediathek
    • Informationen
  • Ambulanzen
  • Herzchirurgie
  • Thoraxchirurgie
  • Kardiotechnik
  • Lehre
  • Forschung
  • Notfall
  • Kontakt
  • Suche
  • Karrierechancen
Herzchirurgie und Thoraxchirurgie / Klinik / Nachrichten / 2026-01-14 Herzmedizin Update 2026

15.01.2026

Beim Herzmedizin UPDATE 2026 in Jena stellte das Universitäts-Herzzentrum Thüringen neue minimal-invasive Verfahren und moderne Therapiekonzepte für komplexe Herzerkrankungen vor. Rund 120 Fachärztinnen und Fachärzte informierten sich über aktuelle Entwicklungen bei Herzklappenfehlern, koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz.

Jena. Für Menschen mit komplexen Herzerkrankungen eröffnen minimal-invasive Verfahren und neue Technologien heute völlig neue Perspektiven. Der stetige Wandel der modernen Herzchirurgie und neue Therapieoptionen für Patientinnen und Patienten standen daher im Mittelpunkt des Herzmedizin UPDATE 2026. Das Universitäts-Herzzentrum Thüringen präsentierte am heutigen Mittwoch in Jena Antworten auf aktuelle Herausforderungen bei Herzklappenfehlern, koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz. Rund 120 Ärztinnen und Ärzte aus Thüringen und den angrenzenden Bundesländern folgten der Einladung zur jährlichen Informationsveranstaltung im SCALA Hotel.

Dr. Hristo Kirov, Prof. Lauten und Prof. Schön gehen auf die Fragen aus dem Publikum ein.
Dr. Hristo Kirov, Prof. Lauten und Prof. Schön gehen auf die Fragen aus dem Publikum ein.

Unter dem Leitthema „Das einzig Stabile im Leben ist die Veränderung“ diskutierten internationale und nationale Experten neueste Entwicklungen in der Herzmedizin – von Künstlicher Intelligenz über minimal-invasive Operationsverfahren bis hin zu den aktuellen europäischen Leitlinien.

Das Universitätsklinikum Jena zählt seit Jahren zu den Vorreitern der minimal-invasiven Herzchirurgie. Während viele Patientinnen und Patienten noch immer die große Öffnung des Brustbeins fürchten, ist in Jena der Zugang über kleine Schnitte an der Seite längst gelebter Standard. Als ausgewiesenes Minimal-Invasives Zentrum steht die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie exemplarisch für den kontinuierlichen Wandel in der operativen Herzmedizin.

„Veränderung passiert nicht über Nacht – sie ist das Ergebnis von Erfahrung, Präzision und ständiger Weiterentwicklung“, erklärte Prof. Dr. Torsten Doenst, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie. Gemeinsam mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Hristo Kirov verantwortete er die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung. „Wir beschäftigen uns seit über 20 Jahren mit minimal-invasiven Techniken. Das ist kein Trend, das ist eine Haltung.“

 

Prof. Dr. med. Peter Matt aus Luzern spricht über die aktuellen Herzklappen-Leitlinien vor der Saaletal-Kulisse.
Prof. Dr. med. Peter Matt aus Luzern spricht über die aktuellen Herzklappen-Leitlinien vor der Saaletal-Kulisse.

Künstliche Intelligenz, neue Leitlinien und internationale Expertise

Einen besonderen Akzent setzte der Impulsvortrag von Prof. Dr. Steffen Schön (Bautzen) zur Rolle der Künstlichen Intelligenz in Diagnostik, Prävention und Therapie. „Natürlich müssen wir die neuen Techniken umarmen“, so Prof. Doenst am Rande der Veranstaltung. „Künstliche Intelligenz ist ein Thema, das auch unseren Bereich verändern wird. Aber dafür braucht es chirurgische Intelligenz und chirurgisches Geschick. Beides gehört zusammen.“

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den neuen ESC/EACTS-Leitlinien zur Herzklappenerkrankung, die von Prof. Dr. med. Peter Matt, Chefarzt der Herzchirurgie am Luzerner Kantonsspital und Titularprofessor der Universität Basel, vorgestellt wurden. Damit erhielten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ebenso wie Klinikärzte einen direkten Einblick in den aktuell gültigen wissenschaftlichen Standard, nach dem auch in Jena operiert wird.

Trikuspidalklappe, Herzinsuffizienz und neue operative Konzepte

Mit Dr. Julien Dreyfus (Paris/Saint-Denis), einem der führenden Experten für Erkrankungen der Trikuspidalklappe, sowie Prof. Oleksandr Babliak (Kiew, Ukraine), einem der weltweit bekanntesten minimal-invasiven Herzchirurgen, waren zwei international renommierte Referenten zu Gast. Babliak führt seine Arbeit selbst unter den Bedingungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine fort – sein Besuch in Jena galt daher auch als Zeichen großer fachlicher und persönlicher Anerkennung.

„Dass Kollegen wie Prof. Babliak oder Dr. Dreyfus nach Jena kommen, zeigt, welchen Stellenwert unser Standort in der internationalen Herzmedizin hat“, betonte Prof. Doenst. „Und es zeigt, dass Veränderung in der Medizin immer auch Austausch bedeutet.“

Thematisch spannte das Programm den Bogen von neuen Behandlungskonzepten bei der koronaren Herzkrankheit über die Stoßwellentherapie bei ischämischer Herzinsuffizienz, vorgestellt von Dr. Can Gollmann-Tepeköylü (Innsbruck), bis hin zu innovativen Kombinationsverfahren aus minimal-invasiver Bypass- und Klappenchirurgie.

Die Referenten vom Herzmedizin Update 2026
Die Referenten vom Herzmedizin Update 2026

Veränderung als Prinzip – für Ärzte und Patienten

Der Titel der Veranstaltung war bewusst gewählt. „Das einzig Stabile im Leben ist die Veränderung – das gilt in der Herzmedizin ganz besonders“, so das Fazit von Prof. Doenst. „Was wir heute als Standard betrachten, war vor wenigen Jahren noch undenkbar. Und was heute undenkbar scheint, wird morgen Routine sein.“

Dabei gehe es nicht um Technik um der Technik willen, sondern immer um den Nutzen für die Patientinnen und Patienten: kleinere Schnitte, geringere Belastung, schnellere Erholung und bessere Langzeitergebnisse.

Das Herzmedizin UPDATE 2026 richtete sich gezielt an niedergelassene Hausärzte, Kardiologen und Zuweiser aus der Region. Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Veranstaltung bewusst Raum für persönlichen Austausch – auch beim gemeinsamen Abendessen im Anschluss. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen kennen wir sonst nur vom Telefon oder aus Arztbriefen“, sagte Prof. Doenst. „Hier hatten wir die Gelegenheit, uns auf Augenhöhe auszutauschen.“

So beweist die Veranstaltung einmal mehr: Wenn Veränderung die einzige Konstante im Leben ist, dann ist der gemeinsame Austausch die Garantie dafür, dass Patientinnen und Patienten davon profitieren.

Willkommen Thoraxchirurgie Notfall
Klinik Kardiotechnik Kontakt
Ambulanzen Lehre Suche
Herzchirurgie Forschung Karrierechancen
Impressum
Datenschutz
zur Friedrich-Schiller-Universität Jena
zum Verband der Universitätsklinika Deutschlands
zur Aktion Thüringen weltoffen
zum Patient Blood Management
zum Krankenhausspiegel Thüringen