HERMETEC
Studie zum Beitrag deutscher Emergency Medical Teams zur Stärkung der nationalen Katastrophenvorsorge.
Projektleitung
Stefanie Bachnick
Projektteam
- Leonie Martin (Extern)
- Zweitbetreuung: Prof. Dr. Dr. Timo Ulrichs
Projektlaufzeit
- 2026 – 2029
Hintergrund
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Emergency Medical Teams (EMTs) als zentrale Ressource der internationalen Katastrophenhilfe. Während deren Einsatzstrukturen und Wirkungen im internationalen Kontext zunehmend untersucht sind, fehlen Daten zu ihrer Rolle in der nationalen Katastrophenvorsorge.
Ziel des Projektes
Das Projekt HERMETEC (Health Professionals’ Volunteering in Emergency Medical Teams and Its Association With Quality of Care) verfolgt das Ziel, die Strukturen deutscher EMTs sowie die Kompetenzen ihrer Mitglieder:innen zu erfassen und deren potenziellen Beitrag zur nationalen Katastrophenvorsorge zu analysieren. Hierzu werden drei Teilstudien durchgeführt:
- Studie 1: Analyse der Personalstruktur deutscher EMT-Mitglieder:innen auf Basis vorhandener Organisationsdaten
- Studie 2: Quantitative Erhebung der Kompetenzwahrnehmung von EMT-Mitgliedern mittels standardisierten Fragebogens
- Studie 3: Delphi-Studie zur Identifikation und Bewertung potenzieller Einsatzszenarien deutscher EMTs in der nationalen Krisenvorsorge
Design / Methode
HERMETEC ist eine dreijährige, nicht-interventionelle Mixed-Methods-Studie. Es erfolgt eine Sekundärdatenanalyse, ein standardisierter Online-Fragebogen zur subjektiven Kompetenzwahrnehmung. Ergänzend eine mehrstufige Delphi-Studie
Erwarteter Nutzen / Relevanz
HERMETEC liefert erstmals eine systematische empirische Grundlage für die Struktur, die Kompetenzverteilung und die potenzielle Rolle deutscher EMTs in der nationalen Katastrophenvorsorge. Langfristig trägt das Projekt zur Stärkung des Ehrenamts innerhalb deutscher EMTs sowie zur Verbesserung der Versorgungsqualität in Krisensituationen bei.
Deutsches Register Klinischer Studien:
DRKS - Deutsches Register Klinischer Studien