Zur Startseite Zur Hauptnavigation Zum Inhalt Zum Kontakt Zur Suche Zur Sitemap
+A-
ENDE
  Menü
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
  Menü
  • Willkommen
  • Aktuelles
    • UKJ ist deutscher Partner in neuer baltisch-deutscher Kooperation zur Verknüpfung von Bevölkerungsscreenings und Neurobildgebung in der Demenzforschung
  • Klinik
  • Therapie
  • Patient:innen
  • Veranstaltungen und Weiterbildung
  • Ausbildung und Lehre
  • Karrierechancen
  • Forschung
  • Klinische Studien
  • Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit
  • Suche
  • Hauptmenü
    • Patienten & Angehörige
    • Forschung
    • Lehre & Studium
    • Ärzte & Zuweiser
    • Kliniken & Institute
    • Uniklinikum Jena
    • Beruf & Karriere
  • Willkommen
  • Aktuelles
    • UKJ ist deutscher Partner in neuer baltisch-deutscher Kooperation zur Verknüpfung von Bevölkerungsscreenings und Neurobildgebung in der Demenzforschung
  • Klinik
  • Therapie
  • Patient:innen
  • Veranstaltungen und Weiterbildung
  • Ausbildung und Lehre
  • Karrierechancen
  • Forschung
  • Klinische Studien
  • Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit
  • Suche
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie / Aktuelles / Für die seelische Gesundheit forschen

26.06.2026

Für die seelische Gesundheit forschen

DZPG in Halle, Jena und Magdeburg baut sein Forschungsprogramm aus | Projekte und Studien zielen auf bessere Vorsorge und Versorgung psychischer Erkrankungen

Standortsprecher Prof. Dr. Martin Walter und Betroffenenvertreterin Dr. Heike Stecklum stellen dem Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Steffen Teichert (v.r.) die Patientenbeteiligung im DZPG vor. Foto: Michael Szabó/UKJ

Jena/Halle/Magdeburg. Zu den häufigsten Volkskrankheiten gehören neben Herz-Kreislauferkrankungen, Demenzen oder Diabetes und Übergewicht auch psychische Erkrankungen. Laut WHO zählen sie inzwischen zu den häufigsten Gründen für krankheitsbedingt verlorene Lebensjahre. Insbesondere Depressionen und Angststörungen verdoppelten sich in den letzten 20 Jahren.

Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte neue Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) soll die Forschung zu psychischer Gesundheit in Deutschland beschleunigen, um die Vorsorge und Versorgung seelischer Erkrankungen zu verbessern. Als einer von sechs Partnern wurde der mitteldeutsche Standort in Halle, Jena und Magdeburg für das DZPG ausgewählt und baut nach einer zweijährigen Startphase jetzt sein Forschungsprogramm aus.

In einem Auftaktsymposium fanden sich die beteiligten Forschenden mit Vertretern aus den Ministerien und der Öffentlichkeit in Jena zusammen. Sie stellten den thematischen Schwerpunkt der DZPG-Arbeit in Mitteldeutschland vor, den der Standort als besonderen Beitrag am gesamten DZPG erarbeitet hat: den Bereich sozialer Interaktionen und deren Beeinflussung durch entzündliche Prozesse und Stoffwechselstörungen. Hierbei wird auch der Einfluss von Stress während der aktuellen „Polykrisen“ intensiv erforscht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erforschung von Entwicklungsprozessen bei Kindern und Jugendlichen, die insbesondere seit der Pandemie einen besonders starken Anstieg von psychischen Erkrankungen zeigten. Bedeutsam für die Arbeit am DZPG ist hierbei die direkte Überführung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Behandlung, Früherkennung und Vorsorge psychiatrischer Neuerkrankungen im Jugendalter. In Jena wurde hierfür vor kurzem eine neue Tagesklinik für Adoleszenzpsychiatrie eingerichtet.

„Die Zusammenarbeit zwischen Medizin, Psychologie und Grundlagenwissenschaften der beteiligten Universitäten und Leibniz-Institute schafft einzigartige Möglichkeiten zur Beforschung und langfristigen Verbesserung der psychischen Gesundheit und bringt Mitteldeutschland auch mit seinen regionalen Besonderheiten an die Spitze der aktuellen Forschungsaktivitäten in Deutschland“, sagt Prof. Martin Walter, Sprecher des Standortes und Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie in Jena. 

Vom bisherigen Erfolg zeigt sich auch Dr. Heike Stecklum überzeugt, die als Sprecherin des trialogischen Zentrumsrates die Stimmen der Betroffenen und Angehörigen auf Augenhöhe in die gemeinsame Arbeit einbringt: „Am DZPG hat mich die bisher einzigartige Chance gereizt, auf vielen Ebenen an der Forschung zu psychischer Gesundheit mitzuwirken und die Partizipation für andere Betroffenen und Angehörige voranzubringen.“

Kontakt:

Prof. Dr. Martin Walter
Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Jena
Standortsprecher Halle-Jena-Magdeburg Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit

Fakten zum DZPG am Standort Halle/Jena/Magdeburg

Beteiligte Institutionen:

  • Universitätsklinikum und Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Unimedizin Halle
  • Otto-von-Guericke-Universität und Universitätsmedizin Magdeburg
  • Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg

Förderung:

  • Startphase 2023 – 2025: 4,7 Millionen Euro
  • Ausbauphase 2025 – 2030: 20 Millionen Euro

Volksleiden psychische Erkrankungen:

  • betreffen jährlich mehr als ein Viertel (27,8%) der Erwachsenen in Deutschland
  • verursachte Krankheitstage haben sich in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt
  • häufigste (18,9%) Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen

Aktuelle standortübergreifende Forschungsthemen und -projekte:

  • Belastende Kindheitserlebnisse:  Wie wirken sich diese auf das Gehirn aus? Warum und wie erhöhen sie das Risiko, später psychisch zu erkranken? Gibt es typische Muster, die sich für die Früherkennung nutzen lassen?
  • Neurobildgebung bei Depressionen: Können wir aus klinischen MRT-Daten für die Therapieentscheidung und Prognose lernen?
  • Welche Auswirkungen haben psychische Erkrankungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen?
  • Langzeitfolgen von Infektionserkrankungen: Warum kann es zu neuropsychiatrischen Langzeitfolgen kommen und welche Rolle spielt das Immunsystem dabei?
  • Adipositas und psychische Störungen: Welche biomedizinischen Zusammenhänge bestehen? Wie lassen sich diese Erkenntnisse für die Unterstützung der Adipositastherapie und die Prävention psychischer Störungen nutzen?
  • Kinder und Jugendliche mit ADHS und LRS: Möglichkeiten der Früherkennung (-> CADDY-Studie) und Neuromodulation als neuer Therapieansatz
  • Wirksamkeit von Psychotherapie bei Depressionen: Welche Verbesserungen erzielt medikamentöse Unterstützung und wie lässt sich diese durch Labor- und digitale Marker überprüfen

Gemeinsam mit den Betroffenen:

  • Trialogischer Standortrat bringt Forschende, Erkrankte und Angehörige zusammen
  • Betroffene können ihre Perspektive als Experten für ihre Erkrankung in Forschungsprojekte einbringen

Weitere Informationen: www.dzpg.org

Willkommen Patient:innen Forschung
Aktuelles Veranstaltungen und Weiterbildung Klinische Studien
Klinik Ausbildung und Lehre Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit
Therapie Karrierechancen Suche
Impressum
Datenschutz