Simulationspersonen (SP) sind ein fester Bestandteil der SkillsLab-Lehre und speziell in Kommunikationskursen sowie im interdisziplinären Linie-OSCE eingesetzt. SP kommen pro Semester in ca. 100 Kursen folgender Inhalte zum Einsatz:
- Anamnese - Grundkurs
- Anamnese - Suizid
- Anamnese - Zahnmedizin
- Palliativmedizin - Schwerwiegende Nachrichten
- Palliativmedizin - Angehörigengespräch
- Deeskalation am Patienten
In möglichst realitätsgetreuen Szenarien sollen die Medizinstudierenden das erlernte Wissen in schauspielerischen Übungssequenzen anwenden. Die Kommunikation mit realen Personen, die zudem in ihrem Wirken als Simulationspersonen geschult wurden und an Hand von rollenspezifischen Skripten agieren, hilft nachgewiesener Maßen, erlerntes Wissen nachhaltig zu verinnerlichen.
Zukünftig soll die Vermittlung klinischer und kommunikativer Kompetenzen mehr und mehr verzahnt werden.
So wird angestrebt, SkillsLab Kurse, die aktuell auf die Vermittlung klinischer Fertigkeiten abzielen, um kommunikative Aspekte zu erweitern. Dadurch kann sich der Handlungsspielraum für SP zukünftig noch erweitern.
In der Akquise, Auswahl und Supervision der SP arbeitet das SkillsLab Jena eng mit dem Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie (IPMPP) zusammen. Eine kostenlose Grundausbildung sowie ein anwendungsbezogenes Feedbacktraining sind Bestandteile dieser Zusammenarbeit. Für einen Einsatz als Simulationsperson in Kursen oder Prüfungsformaten des SkillsLab sowie für individuelle Rollenschulungen im dient Lisa Dietsch als Ansprechpartnerin.