Clinician Scientist-Programm 2023
Titel: Gallensäure-vermittelte Plastizität von Peritonealmakrophagen bei Leberzirrhose
Zusammenfassung:
Die spontan bakterielle Peritonitis ist eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation bei Patienten mit Leberzirrhose, die zu Sepsis, Organversagen und Tod führen kann. Peritonealmakrophagen (PMs) spielen im Hinblick auf die Verhinderung und Resolution bakterieller Infektionen eine entscheidende Rolle bei der lokalen Wirtsantwort. Im Zuge der Leberzirrhose entwickeln PMs jedoch einen hyperresponsiven, pro-inflammatorischen Phänotyp. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, immunmetabolische Regulationsmechanismen der Plastizität und Heterogenität von PMs bei dekompensierter Leberzirrhose zu entschlüsseln. Erste Vordaten deuten darauf hin, dass sich Gallensäuren mit zunehmendem Leberversagen im Aszites anreichern und Einfluss auf die peritoneale Leukozytenzahl nehmen. Nachfolgend soll in einem explorativen Ansatz, der pro- und antiinflammatorische Effekt von Gallensäuren auf die Ausreifung von PMs untersucht werden.
Anhand von spezifischen Gallensäure-Signaturen sollen Biomarker als Indikator für Makrophagenaktivierung in Abhängigkeit von peritonealen Infektionen und Organversagen identifiziert werden. Gallensäuren bzw. deren zelluläre Rezeptoren stellen ein potenzielles Target für neue Immuntherapien bei Patienten mit Zirrhose-assoziierter Immundysfunktion
dar, um schwere Verläufe von Infektionen zur verhindern.
Die spontan bakterielle Peritonitis ist eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation bei Patienten mit Leberzirrhose, die zu Sepsis, Organversagen und Tod führen kann. Peritonealmakrophagen (PMs) spielen im Hinblick auf die Verhinderung und Resolution bakterieller Infektionen eine entscheidende Rolle bei der lokalen Wirtsantwort. Im Zuge der Leberzirrhose entwickeln PMs jedoch einen hyperresponsiven, pro-inflammatorischen Phänotyp. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, immunmetabolische Regulationsmechanismen der Plastizität und Heterogenität von PMs bei dekompensierter Leberzirrhose zu entschlüsseln. Erste Vordaten deuten darauf hin, dass sich Gallensäuren mit zunehmendem Leberversagen im Aszites anreichern und Einfluss auf die peritoneale Leukozytenzahl nehmen. Nachfolgend soll in einem explorativen Ansatz, der pro- und antiinflammatorische Effekt von Gallensäuren auf die Ausreifung von PMs untersucht werden.
Anhand von spezifischen Gallensäure-Signaturen sollen Biomarker als Indikator für Makrophagenaktivierung in Abhängigkeit von peritonealen Infektionen und Organversagen identifiziert werden. Gallensäuren bzw. deren zelluläre Rezeptoren stellen ein potenzielles Target für neue Immuntherapien bei Patienten mit Zirrhose-assoziierter Immundysfunktion
dar, um schwere Verläufe von Infektionen zur verhindern.