Zur Startseite Zur Hauptnavigation Zum Inhalt Zur Suche Zur Sitemap
+A-
ENDE
  Menü
Anatomische Sammlung
  Menü
  • Aktuelles | Archiv
  • Ausstellung besuchen
  • Die Sammlung
  • Highlights
  • Provenienzforschung
    • SBZ / DDR
    • Nationalsozialismus
    • Kolonialismus
  • Veröffentlichungen
  • Mitarbeiter
  • Spenden
  • Hauptmenü
    • Patienten & Angehörige
    • Forschung
    • Lehre & Studium
    • Ärzte & Zuweiser
    • Kliniken & Institute
    • Uniklinikum Jena
    • Beruf & Karriere
  • Aktuelles | Archiv
  • Ausstellung besuchen
  • Die Sammlung
  • Highlights
  • Provenienzforschung
    • SBZ / DDR
    • Nationalsozialismus
    • Kolonialismus
  • Veröffentlichungen
  • Mitarbeiter
  • Spenden
Anatomische Sammlung / Provenienzforschung

Provenienzforschung

Provenienzforschung beschäftigt sich mit der Herkunft und den Erwerbungsumständen von Sammlungsstücken. Dies schließt auch weiterführende Fragen ein, zum Beispiel nach den beteiligten Personen, nach Händlernetzwerken oder nach der Geschichte von Institutionen. Solche Nachforschungen gehören zur normalen Museumsarbeit, sind der Öffentlichkeit aber vor allem als Forschung über unrechtmäßigen Besitz oder Erwerb bekannt.

Kurze Erklärfilme des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste zur Provenienzforschung

Beiträge über die Provenienzforschung in der Anatomischen Sammlung Jena finden Sie unter Veröffentlichungen.

Dekorierter Schädel eines jungen Mädchens aus Bayern, das im Jahr 1814 an Typhus starb. Anatomische Sammlung Jena, Inv.Nr. OCP 083 (Foto: Jens Meyer, FSU)

Human remains und ancestral remains

In Sammlungen wie unserer werden vor allem die Provenienzen menschlicher Körperteile und Gebeine erforscht.

Bezeichnungen wie Präparate oder menschliche Überreste sind sehr technisch und wenig respektvoll. Daher verwenden wir lieber die englischen Begriffe human remains oder ancestral remains. Dies soll daran erinnern, dass die Körperteile von Menschen stammen, die Familien hatten, und als Vorfahren teils noch heute eine wichtige Rolle im Leben anderer spielen.

Bei der Provenienzforschung zu human remains und ancestral remains wird zusätzlich die Identität und das Leben der Individuen erforscht. Damit soll der in der Vergangenheit herbeigeführten Entmenschlichung etwas entgegengesetzt werden.

Forschung zu Unrecht am Institut für Anatomie

Die historische anatomische Forschung und Lehre beruhte seit jeher auf der Aneignung und Objektifizierung menschlicher Körper. Heute erkennen wir allerdings bestimmte Umstände als besonders gewaltvoll und unethisch und daher als unrechtmäßig an. So genannte Unrechtskontexte können die Zeit der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) bzw. DDR, des Nationalsozialismus (NS) oder die europäische Kolonialzeit betreffen.

Ab Mitte der 2000er Jahre wurde am Institut für Anatomie in Jena über die NS-Zeit geforscht. Dabei wurde auch ein Unrechtsfall aus der Zeit der SBZ entdeckt. Ein Bewusstsein für koloniale Zusammenhänge kam erst in jüngerer Zeit auf, entsprechende Nachforschungen begannen im Jahr 2020.

"Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung." - Informationen und Handreichung zur Jenaer Erklärung von 2019

Inhaltswarnung: Die folgenden Informationen und Formulierungen spiegeln auch historische Kontexte wider. Diese sind teils sehr gewaltvoll und können für einige Menschen beleidigend oder verletzend sein. Wenn wir unangemessene Sprache oder Darstellungen verwenden, machen Sie uns bitte darauf aufmerksam.

SBZ-/ DDR-Zeit
Nationalsozialismus
Kolonialismus
Aktuelles | Archiv Provenienzforschung
Ausstellung besuchen Veröffentlichungen
Die Sammlung Mitarbeiter
Highlights Spenden