assoziiert: Institut für Biochemie I
>> Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsanstrengungen des Institutes konzentrieren sich vor allem auf Untersuchungen des funktionellen Zusammenspiels des cortikalen Aktincytoskeletts, welches die Plasmamembran jeder Zelle unterstützt, formt und bewegt sowie spezielle zelluläre Strukturen ausbilden hilft, mit Membrantransportprozessen und mit Modulationen der Membrantopologie.
Diese Arbeiten gewähren sowohl Einsichten in die Einzelprozesse als auch maßgebliche Erkenntnisse in ihr funktionelles Zusammenspiel. Ein derartiges Zusammenspiel scheint für die Kontrolle und Ausbildung von definierten Zellmorphologien, die für Zellbewegung und -polarität, für die besondere Leistungsfähigkeit von sekretorischen Zellen, sowie für die Organisation von funktionellen Geweben und Organen maßgeblich zu sein. Es liegt z.B. dem Aufbau, dem Erhalt und der Reorganisation von funktionellen und morphologischen Spezialisierungen von Zellen, wie z. B. den synaptischen Verbindungen von Nervenzellen, zugrunde. Effiziente Zell-Zell-Kommunikation und Plastizität sind die Voraussetzung für die enorme Leistungsfähigkeit des Gehirns. So ist die Kommunikation von Nervenzellen über synaptische Verbindungen und die nutzungsabhängige Veränderung synaptischer Übertragungseigenschaften die Grundlagen für Lernen und Gedächtnis. (mehr)
Die Forschungsanstrengungen des Institutes nutzen eine große Bandbreite von modernen Methoden der Molekularbiologie, Genetik, Biophysik und Biochemie, sowie der Entwicklungs- und Zellbiologie und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit (Postdoc / Naturwiss. Promotion / Med. Doktorarbeiten / Diplom- u. Masterarbeiten / HiWi-Arbeiten / Praktika).
>>Projekte
- Charakterisierung von physiologischen und pathophysiologischen N-Ank Proteinen in Membranformung und zellulärer Morphogenese
- Neuronale Morphologie und Netzwerkbildung - Mechanismus, Kontrolle und zelluläre Funktion von Cobl-vermittelter Aktinnukleation
- Loss-of-function Studien in Gesamtorganismen enthüllen wesentliche Rollen von F-BAR-Domänen-Proteinen in Membranformgebungsprozessen
- Die Rolle membranformender BAR-Domänenproteine bei der caveolären Membraninvagination: Von mechanistischen Einsichten zu pathophysiologischen Konsequenzen
Ausführliche Beschreibungen zu den Projekten finden Sie auf der ausführlichen Homepage
Publikationen
… finden Sie hier auf unserer ausführlichen Homepage.
