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Pankreastumoren

Abbildung: Schematische Darstellung eine Pankreaskopftumors. Quelle: KI_Armin_AdobeStock_1738710586
Abbildung: Schematische Darstellung eine Pankreaskopftumors. Quelle: KI_Armin_AdobeStock_1738710586

Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs)

Das Pankreaskarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung der Bauchspeicheldrüse. Die häufigste Form ist das duktale Adenokarzinom, das von den Zellen der Bauchspeicheldrüsengänge ausgeht. Aufgrund seiner späten Symptome wird es oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert.

Risikofaktoren

Die genauen Ursachen des Pankreaskarzinoms sind noch nicht vollständig geklärt, aber es gibt Risikofaktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen:

 

  • Rauchen: Tabakkonsum ist der stärkste und am besten untersuchte Risikofaktor. Es wird geschätzt, dass etwa 25% aller Pankreaskarzinome mit dem Rauchen in Verbindung stehen.
  • Chronische Pankreatitis: Eine langjährige, chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse erhöht das Risiko, insbesondere bei hereditären (vererbten) Formen.
  • Diabetes mellitus: Ein langjähriger Diabetes Typ 2 sowie ein plötzlich auftretender Diabetes im höheren Alter können ein Risikofaktor oder ein erstes Anzeichen sein.
  • Übergewicht: Adipositas, insbesondere in Kombination mit anderen Risikofaktoren, erhöht das Risiko.
  • Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung von Pankreaskarzinomen oder das Vorliegen bestimmter genetischer Syndrome kann das Risiko erhöhen.

 

Symptome

Frühe Symptome sind oft unspezifisch und ähneln anderen Magen-Darm-Beschwerden. Daher wird die Diagnose häufig erst spät gestellt. Mögliche Anzeichen sind:

 

  • Schmerzen: Unklare, gürtelförmige Schmerzen im Oberbauch oder Rücken.
  • Gelbsucht (Ikterus): Gelbfärbung der Haut und Augen, die oft schmerzlos auftritt, wenn der Tumor im Pankreaskopf den Gallengang blockiert.
  • Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit: Ein signifikanter, unbeabsichtigter Gewichtsverlust ist ein häufiges Symptom.
  • Veränderungen im Stuhlgang: Fettiger, heller und übelriechender Stuhl (Fettstuhl) durch eine mangelhafte Fettverdauung.
  • Neu auftretender Diabetes: Eine plötzliche Neuentwicklung einer Zuckerkrankheit kann ein frühes Warnzeichen sein.
Abbildung: Schematische Darstellung des Pankreastumors sowie die möglichen Symptome. Quelle: Pepermpron_AdobeStock_330107449
Abbildung: Schematische Darstellung des Pankreastumors sowie die möglichen Symptome. Quelle: Pepermpron_AdobeStock_330107449
Abbildung: Schematische Darstellung der Pankreaskopfresektion mit anschließender Rekonstruktion. Quelle: Pepermpron_AdobeStock_330109308
Abbildung: Schematische Darstellung der Pankreaskopfresektion mit anschließender Rekonstruktion. Quelle: Pepermpron_AdobeStock_330109308

Diagnose

Die Diagnose des Pankreaskarzinoms ist komplex und erfordert eine Kombination aus verschiedenen Verfahren:

 

  • Multidetektor-CT (MDCT): Eine spezielle Computertomographie ist die Standardmethode zur ersten Diagnose und zur Beurteilung der Tumorausdehnung und der Operabilität.
  • MRT (Magnetresonanztomographie) mit MRCP: Bietet eine detaillierte Darstellung des Tumors und der Pankreasgänge. Zusätzlich kann im MR die Leber bezgl. möglicher Metastasen untersucht werden. (Alternativ: FDG-PET/CT)
  • Endosonographie (EUS): Eine Ultraschalluntersuchung von innen, die eine Darstellung der Bauchspeicheldrüse ermöglicht.
  • Labordiagnostik: Tumormarker wie CA 19-9 können bei der Verlaufskontrolle helfen, sind aber allein nicht für eine sichere Diagnose geeignet.

 

Behandlungsmöglichkeiten
Die Therapie hängt stark vom Stadium der Erkrankung ab.

Chirurgische Resektion:
Eine Operation ist die einzige kurative Behandlungsmöglichkeit. Sie kommt in Frage, wenn der Tumor auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt ist und noch keine Fernmetastasen oder Infiltrationen in große Gefäße vorliegen (sogenanntes "resektables" oder "Borderline-resektables" Stadium). Die häufigste Operation ist die Pankreaskopfoperation, bei der der Pankreaskopf, ein Teil des Magens, des Zwölffingerdarms und des Gallengangs entfernt werden.

Chemotherapie:
Sie wird vor und/oder nach der Operation (neoadjuvant/adjuvant) eingesetzt, um das Risiko eines Wiederauftretens zu verringern. Bei einem nicht-operablen Tumor ist die Chemotherapie die wichtigste Säule der palliativen Behandlung, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern.

Gezielte Therapien und Immuntherapie:
Diese modernen Therapien kommen bisher nur bei wenigen Patienten mit spezifischen molekularen Merkmalen des Tumors zum Einsatz.

Palliative Therapie:
Bei fortgeschrittenem Tumor zielen palliative Maßnahmen darauf ab, Symptome wie Schmerzen, Gelbsucht oder Übelkeit zu lindern, um die Lebensqualität zu erhalten. Dazu gehören Schmerztherapie und endoskopische Verfahren (z.B. die Einlage von Stents zur Sicherung des Gallen- oder Zwölffingerdarm-Abflusses).

Literaturangaben

S3-Leitlinie Exokrines Pankreaskarzinom. (Stand 2024). Leitlinienprogramm Onkologie. (URL: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/pankreaskarzinom/)
Hartwig, W., et al. (2018). Surgical treatment of pancreatic cancer. Journal of Hepato-Biliary-Pancreatic Sciences, 25(10), 456-466.
Neoptolemos, J. P., et al. (2014). Surgical versus endoscopic treatment for chronic pancreatitis: a randomised trial. The Lancet, 384(9960), 1957–1964.
Ryan, D. P., et al. (2014). Pancreatic adenocarcinoma. New England Journal of Medicine, 371(11), 1039–1049.

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