Das CZS Health+Tech Network folgt der Überzeugung, dass nachhaltige Innovation dort entsteht, wo unterschiedliche Perspektiven, Kompetenzen und Erfahrungen zusammenkommen. Es schafft Räume für vertrauensvolle, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Technologie und Informatik. Netzwerkveranstaltungen, Workshops und digitale Kollaborationsformate erleichtern den Austausch über Fach- und Institutionsgrenzen hinweg und helfen, aus Ideen konkrete gemeinsame Vorhaben zu entwickeln.
Gemeinsam an realen Herausforderungen arbeiten
„Forschende aus der Medizin, den Ingenieurwissenschaften und der Informatik sprechen oft nicht die gleiche Sprache und gehen Probleme unterschiedlich an. Mit dem CZS Health+Tech Network wollen wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen, die aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln auf dieselben Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung schauen. Daraus erhoffen wir uns neue Lösungsansätze, die einzelne Disziplinen allein so nicht entwickeln können.“, sagt Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung.
Freiraum für neue Ideen
Damit aus dem Austausch zügig konkrete Forschungsprojekte entstehen können, stehen den Fellows netzwerkinterne Fördermittel zur Verfügung. Sie sind gedacht für Vorhaben, die Kompetenzen aus dem Netzwerk verbinden und fachübergreifende Projekte ermöglichen. So soll der Weg von einer ersten interdisziplinären Idee zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt erleichtert werden.
Acht Fellows bilden den Kern des Netzwerks:
- Prof. Dr. Carsten Eickhoff, Eberhard Karls Universität Tübingen
- Univ.-Prof. Dr. med. Orlando Guntinas-Lichius, Universitätsklinikum Jena
- Prof. Dr. Walter Karlen, Universität Ulm
- Prof. Dr.-Ing. Matthias Kuhl, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Prof. Dr. rer. nat. Peter Loskill, Universität Tübingen
- Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Rupp, Universitätsklinikum Heidelberg
- Prof. Dr. Dr. med. Felix Sahm, Universitätsklinikum Heidelberg
- Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Sie entwickeln gemeinsam Themen, Projekte und Austauschformate weiter. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Förderung einzelner Vorhaben, sondern der Aufbau eines lernenden und kollaborativen Netzwerks, das Wissen bündelt, Synergien schafft und neue Kooperationen ermöglicht. Daraus sollen Innovationen entstehen, die reale Versorgungsbedarfe aufgreifen und perspektivisch zu einer besseren und zugänglicheren Gesundheitsversorgung beitragen.

